BLS-Werkstätten: Begleitgruppe empfiehlt drei statt zwei Standorte

Bern (awp/sda) - Die BLS soll künftig nicht an zwei, sondern an drei Standorten ihre Züge unterhalten. Das empfiehlt die vor einem Jahr eingesetzte Werkstatt-Begleitgruppe dem BLS-Verwaltungsrat. Als Standort für eine neue Werkstatt im Raum Bern empfiehlt sie den Chlyforst bei Riedbach.
20.09.2016 14:45

Die Begleitgruppe schreibt in einer Mitteilung, durch den Verzicht auf die Zwei-Standort-Strategie liesse sich der Flächenbedarf für eine neue Werkstatt reduzieren. Den Standort Chlyforst empfiehlt die rund 35-köpfigen Begleitgruppe unter anderem deshalb, weil dort keine Gebäude abgerissen werden müssten.

Ihr schwebt auch vor, dass die Stadt Bern den Schiessstand Riedbach in den Untergrund der BLS-Werkstatt verlegt und den Kugelfang rückbaut. So soll diese Fläche aufgewertet werden, weil es für den Bau einer Werkstatt im Chlyforst Waldrodungen braucht.

Bisher setzte die BLS für eine neue Werkstatt auf den Moosacher beim Bahnhof Riedbach und eine Zwei-Standort-Strategie mit Spiez und Bern als Standorten. Die heutigen Werkstätten in Bönigen und Oberburg möchte die BLS mittelfristig aufgeben. Eine neue Werkstatt in Bern braucht sie, weil sie etwa 2020 die Werkstatt Aebimatt aufgeben muss.

Die Begleitgruppe wurde im Juli 2015 eingesetzt, nachdem die BLS eingestehen musste, dass ihre Werkstättenplanung hinter verschlossenen Türen nicht optimal gewesen war. Der Gruppe gehören Behörden, Vertreter von Parteien, Verbänden und der Wirtschaft an sowie direkt Betroffene aus dem Westen Berns.

Gemeint sind damit einerseits die in der IG Riedbach vereinten Landbesitzer und Bewohner dieser kleinen Ortschaft, anderseits die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem und zwei Quartierleiste aus dem Stadtteil VI, zu dem Riedbach gehört.

mk

(AWP)