+++Börsen-Ticker+++ - Anleger an der Schweizer Börse bleiben in Deckung

Die Schweizer Börse hat am Dienstag leicht nachgegeben.
24.09.2019 17:42
Finanz- und konjunktursensitive Titel rutschten am Dienstag ab, so auch jene von LafargeHolcim. Im Bild: Ein Zementlastwagen der Firma.
Finanz- und konjunktursensitive Titel rutschten am Dienstag ab, so auch jene von LafargeHolcim. Im Bild: Ein Zementlastwagen der Firma.
Bild: ZVG

17:35

Der Leitindex SMI ermässigte sich am Dienstag um 0,1 Prozent. Die am Vortag unterschrittene 10.000er-Marke wurde zwischenzeitlich erreicht, doch zum Börsenschluss sank der Index auf 9'991 Punkte. 

Angeführt wurde die Verliererliste von finanz- und konjunktursensitiven Titeln: Die Versicherer Swiss Life (-1,3 Prozent) und Zurich (-1,3 Prozent), die Grossbank Credit Suisse (-1,1 Prozent), der Elektrotechnikkonzern ABB (-1,1 Prozent), der Personaldienstleister Adecco (-1,3 Prozent) und der Zementhersteller LafargeHolcim (-1,2 Prozent) verloren an Wert.

Gebremst wurde der Abstieg des Marktes von den als defensive Investments geltenden Indexschwergewichten. Die Aktien des Lebensmittelkonzerns Nestlé stiegen um 1 Prozent. Auch die Anteile der Pharmariesen Novartis und Roche zogen mit je +0,1 Prozent leicht an.

Am breiten Markt griffen die Anleger zu Kuros. Der Börsenwerte verdoppelte sich praktisch, nachdem die Biotech-Firma den kommerziellen Vertrieb des Knochenersatzstoffs MagnetOs bekanntgegeben hatte.

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15.55

Wie erwartet, eröffnet der Dow Jones am Dienstag um 0,3 Prozent im Plus - bei 27'058 Punkten. Besonders gefragt sind die Aktien von Apple (+1,1 Prozent), Cisco (+1,2 Prozent) und der Baumarktkette Home Depot (+1,2 Prozent).

Die Kurse von Pfizer (-0,3 Prozent), Intel (-0,1 Prozent) und Exxon (-0,5 Prozent) rutschen ab. 

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14:40

Gut 50 Minuten vor der Eröffnung taxiert der Broker IG den Leitindex Dow Jones Industrial 0,38 Prozent höher auf 27 053 Punkte. Am Vortag war dem US-Aktienmarkt nach seinen jüngsten Verlusten eine leichte Stabilisierung gelungen. Konjunkturseitig steht am Dienstag das Konsumtenvertrauen Conference Board im Blick, das eine halbe Stunde nach der Eröffnung veröffentlicht wird.

Blackberry stehen mit Zahlen im Fokus. Der Smartphone-Hersteller verfehlte die Erwartungen an das zweite Quartal und revidierte zudem die Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach unten. Vorbörslich rauschten die Aktien in den Keller mit einem Minus von fast 10 Prozent.

Nach Börsenschluss öffnet der Sportartikelhersteller Nike die Bücher. Überrascht der Dow-Konzern positiv, könnten die Papiere einen neuerlichen Versuch unternehmen, das im April erreichte Rekordhoch bei 90 US-Dollar zu überspringen. Am Vortag bereits waren Nike mit 87,69 Dollar und einem Plus von mehr als 1 Prozent als zweitbester Dow-Wert aus dem Handel gegangen.

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14:30

Die Niederlage des britischen Premierministers Boris Johnson vor dem Obersten Gerichtshof trieb das britische Pfund zeitweise um 0,5 Prozent in die Höhe auf 1,2487 Dollar. Die Richter erklärten die von Johnson verfügte fünfwöchige Zwangspause des Parlaments für unrechtmässig.

Parlamentspräsident John Bercow rief die Abgeordneten für Mittwoch zurück. "Die Ereignisse von heute bedeuten, dass eine Neuwahl wahrscheinlicher wird", sagte Artur Baluszynski, Chefanalyst beim Vermögensverwalter Henderson Rowe.

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12:50

Die VW-Aktie gibt nach der Anklage gegen Vorstandschef Herbert Diess, Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Ex-Konzernchef Martin Winterkorn 2,6 Prozent nach. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wirft den Managern Marktmanipulation im Zusammenhang mit dem Dieselskandal vor.

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12:30

Der Swiss Market Index (SMI) steht gegen 12.30 Uhr noch um 0,14 Prozent höher bei 10'011 Punkten. Derweil weist der breite Swiss Performance Index (SPI) ein Plus von 0,23 Prozent auf 12'157 Punkte auf.

Auch wenn Investoren nach dem schwachen Wochenauftakt nun wieder stärker bei Aktien zugreifen, zeigt die Aktienauswahl sehr deutlich, dass sie weiterhin auf Risikobegrenzung setzen. Unter den grössten Gewinnern sind durch die Bank vor allem weniger konjunktursensible Werte zu finden.

An der Index Spitze verteuern sich Sonova um 1,5 Prozent. Es folgen Nestlé (+1,0 Prozent) und dann noch weitere Gesundheitswerte wie Vifor (+1,0 Prozent), Lonza (+0,8 Prozent), Alcon (+0,7 Prozent) und Novartis (+0,6 Prozent). Während Nestlé zwar bereits recht hoch bewertet seien, erachte er die Aktien der Pharmas nach wie vor nicht als teuer, so ein Händler.

Dagegen werden Zykliker erneut aus den Depots entfernt. Neben Swatch (-0,8 Prozent) trifft dies die Aktien der CS, von Adecco und auch ABB und UBS, die zwischen 1,3 und 0,8 Prozent fallen. Bankaktien leiden angesichts der anhaltend expansiven Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken unter dem anhaltend tiefen Zinsumfeld.

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10:25

Schwache Konjunkturdaten lassen den Ölpreis sinken. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostet mit 64,10 Dollar 0,9 Prozent weniger als am Vortag, leichtes US-Öl verbilligt sich um 0,9 Prozent auf 58,12 Dollar. In den Blick gerate wieder die geringere Nachfrage infolge der Konjunkturabkühlung, sagt Michael McCarthy, Marktanalyst beim Brokerhaus CMC Markets.

Kursentwicklung Rohöl (Brent) in Dollar im heutigen Handel, Quelle: cash.ch

09:30

Mit einem Plus von 20 Prozent werden die Aktien der schwedischen Beteiligungsgesellschaft EQT an der Börse begrüsst. Der erste Kurs liegt bei 80,50 schwedischen Kronen - am Montag hatte das Unternehmen erklärt, 190,6 Millionen Aktien für jeweils 67 Kronen auf den Markt zu bringen. Der Börsengang hat damit ein Volumen von umgerechnet 1,2 Milliarden Euro.

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09:07

Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt kurz nach Handelseröffnung 0,4 Prozent auf 10'036 Punkte.

Besonders deutlich fällt die Erholung bei den Finanzwerten UBS (+0,9 Proozent) und CS (+0,4 Prozent) aus, die am Vortag noch zu den grössten Verlieren gezählt hatten. Sowohl die "Detektivgeschichte" rund um den künftigen UBS-Banker Iqbal Khan als auch ein insgesamt schwächeres Bankenumfeld hatten die Titel belastet.

Ebenfalls deutlich zulegen können Alcon (+0,7 Prozent) und Novartis (+0,6 Prozent).

Die generelle Beruhigung zeigt sich auch am Devisenmarkt, wo die Flucht in sichere Häfen wie den Franken zunächst gestoppt zu sein scheint, wie die stabilen Notierungen seit Montagabend zeigen.

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08:30

Die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat Investoren in Asien etwas ermutigt. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei am Dienstag leicht im Plus bei knapp 22.099 Zählern aus dem Handel.

Die Äusserungen von US-Finanzminister Steve Mnuchin, wonach an den Terminen im Oktober festgehalten werde, hätten die Stimmung etwas gehoben, sagte Masahiro Ichikawa, Stratege bei der Vermögensverwaltung Sumitomo Mitsui DS. Die Investoren seien aber nicht allzu optimistisch. "Es scheint eine Menge hinter der Bühne abzulaufen", sagte er.

Damit der Nikkei-Index weiter steigen könne, seien aber zusätzliche Impulse nötig, sagte Takeo Kamai von der Vermögensverwaltung CLSA. "Obwohl Spekulanten auf Schlagzeilen zum Handel reagieren, scheinen die Menschen mit dem echten Geld noch auf der Seitenlinie zu bleiben." In China legten die Kurse 0,4 Prozent zu. Der Vizechef der staatlichen Planungsbehörde erklärte, die Regierung in Peking werde ihre Bemühungen verstärken, die Konjunktur zu stabilisieren.

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08:06

Der Swiss Market Index (SMI) legt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,24 Prozent zu.

Sämtliche Titel aus dem Leitindex legen leicht zu, wobei kursrelevante Unternehmensnews Mangelware sind. Am deutlichsten ist das Plus bei der UBS (+0,5 Prozent), die Grossbank plant in Südamerika eine Investmentbank mit der Banco do Brasil.

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07:20

Hongkong: Anheuser-Busch, der weltgrösste Brauereikonzern, hat beim Börsengang seines Asiengeschäfts rund fünf Milliarden Dollar eingenommen und damit weniger als ursprünglich angepeilt. Die Papiere für die Notiz an der Börse in Hongkong wurden bei 27 Hongkong Dollar (umgerechnet 3,44 Dollar) ausgegeben und damit am unteren Ende der Spanne von 27 bis 30 HK Dollar.

AB InBev hatte im Juli die Pläne für einen grösseren Börsengang abgesagt, der bis zu 9,8 Milliarden US-Dollar hätte einbringen können, und dabei unter anderem auf das aktuelle Marktumfeld verwiesen. Es ist gleichwohl der bislang weltweit zweitgrösste Börsengang in diesem Jahr nach dem Fahrdienstvermittler Uber mit einem Erlös von gut acht Milliarden Dollar im Mai.

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06:35

Nachdem US-Finanzminister Steven Mnuchin die Wiederaufnahme der Gespräche mit China in zwei Wochen ankündigte, notierte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Dienstag 0,2 Prozent stärker bei 22.131 Punkten. Der breiter gefasste Topix stieg um 0,5 Prozent auf 1625 Zähler.

Die Börse in Shanghai lag 0,8 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann ebenfalls 0,8 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 0,5 Prozent.

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06:30

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 107,52 Yen und stagnierte bei 7,1151 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9906 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,0988 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0887 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2427 Dollar

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06:25

Am Vorabend schloss der Dow Jones 0,1 Prozent fester bei 26'949 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 blieb nahezu unverändert bei 2991 Stellen und der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,1 Prozent auf 8112 Zähler nach. 

(cash/AWP/Reuters)

 

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