+++Börsen-Ticker+++ - Dow Jones knackt neuen Rekordstand

Die Standardwerte an der Wall Street haben am Dienstag das international schwache Börsenumfeld abgeschüttelt.
02.10.2018 22:37
Die Trader an der Wall Street freuen sich.
Die Trader an der Wall Street freuen sich.
Bild: Bloomberg

22:30

Während Querelen in der EU die europäischen Aktienmärkte bremsten, schaffte es der Dow Jones Industrial im Handelsverlauf erstmals über die Marke von 26 800 Punkten. Auch wenn ihn zum Ende ein Stück weit die Kräfte verliessen, brachte er ein Plus von 0,46 Prozent auf 26 773,94 Punkte über die Ziellinie.

Bei anderen US-Indizes ging es nach schwankendem Verlauf mit am Ende moderaten Verlusten zögerlicher zu. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,04 Prozent auf 2923,43 Punkte nach. Der Auswahlindex der Technologiewerte Nasdaq 100 verlor 0,22 Prozent auf 7628,28 Zähler. Erneute Rekorde konnten beide im Handelsverlauf nicht für sich verbuchen.

Unter den Favoriten der Anleger waren Aktien aus dem Industriebereich wie etwa Boeing und Caterpillar mit Kursgewinnen von bis zu 1,7 Prozent. Klar abgehängt wurden diese aber von den am Vortag noch sehr schwachen Aktien von Intel , die an der Dow-Spitze um 3,6 Prozent anzogen. Der Chipsektor war dabei insgesamt gefragt, wie auch andere Branchenwerte aus den USA und Europa zeigten.

Am Montag noch hatte ein Analyst vor Gegenwind für den Chiphersteller und einem kostspieligen Kampf um Marktanteile mit dem Konkurrenten AMD gewarnt, schon Tags darauf fand bei Anlegern aber wieder ein Favoritenwechsel weg von AMD und zurück zu Intel statt. AMD revidierten ihren Erholungsversuch vom Vortag entsprechend mit einem Kursrutsch um 7,6 Prozent.

Ansonsten sorgte Pepsico für Gesprächsstoff, die Aktien fielen um 1,8 Prozent. Der Limonaden- und Snackhersteller traut sich im laufenden Jahr ein grösseres Umsatzwachstum zu. Am Markt überwog aber, dass zugleich der Gewinnausblick wegen des starken US-Dollar gekürzt wurde.

Ein grosser Verlierer waren ausserdem die Papiere von General Motors mit einem Minus von 2,6 Prozent. Belastet wurden diese von vorgelegten schwachen Absatzzahlen. Nach einer Steigerung im Vorquartal hatte der Autobauer im dritten Jahresviertel postwendend wieder einen Rückgang der Absätze um 11 Prozent hinnehmen müssen.

Bei General Electric ging es nach dem Kurssprung vom Vortag nochmals um 1,9 Prozent weiter nach oben. Die Experten von RBC Capital hatten die Aktien am Dienstag mit Blick auf einen möglichen Wendepunkt empfohlen. Tesla dagegen legten nach ihrem Kursfeuerwerk vom Vortag mit mehr als 3 Prozent Minus wieder den Rückwärtsgang ein. Produktionszahlen für das dritte Quartal erwiesen sich hier nicht als neuer Kurstreiber.

+++

18:15

An der Schweizer Börse hat am Dienstag die Angst vor einer neuen Schuldenkrise in der Euro-Zone um sich gegriffen und die Anleger aufgeschreckt.  Der SMI schloss gut 0,4 Prozent schwächer bei 9087 Punkten. Am Montag war das Bluechip-Barometer dank der Einigung der USA und Kanadas auf ein neues Handelsabkommen um 0,4 Prozent gestiegen.

Nervös machten die Finanzmärkte Italiens Pläne, im nächsten Jahr entgegen vorheriger Zusagen deutlich mehr Schulden zu machen. Bei den Euro-Partnern stösst dies auf Ablehnung.

Bis auf einige wenige Ausnahmen gaben die Standardwerte in der Schweiz nach. Leicht im Plus schloss jedoch das Indexschwergewicht Nestle, das 0,1 Prozent auf 82,14 Franken zulegte. Der Broker Jefferies erhöhte die Empfehlung für den Lebensmittelkonzern auf "Buy" und das Kursziel auf 94 Franken.

Besser als der Markt hielt sich auch der Arzneimittelhersteller Roche, dessen Titel 0,4 Prozent zulegten. Roche will bei einem bevorstehenden Ärztekongress in Berlin Fünf-Jahres-Daten seines Multiple-Sklerose-Medikaments Ocrevus vorlegen.

Auf der Verliererseite waren konjunkturzyklische Unternehmen und Banken ganz vorne zu finden. Die Aktien der Luxusgüterkonzerne Swatch und Richemont sanken um 2,8 und 1,9 Prozent. Die Anteile der Grossbanken Credit Suisse und UBS büssten 1,8 und 1,4 Prozent ein.

Im grösseren Stil trennten sich die Anleger auch vom Elektrotechnikkonzern ABB, von der Sanitärtechnikfirma Geberit, vom Prüfunternehmen SGS, vom Bauchemikalien-Hersteller Sika und vom Lebensversicherer Swiss Life.

Am breiten Markt brachen die Anteile von Meier Tobler knapp fünf Prozent ein. Grossaktionär Ferguson nahm im Jahresabschluss per 31. Juli 2018 eine Wertberichtigung auf die Beteiligung an der Haustechnikfirma vor.

Die Aryzta-Aktien fielen um gut sechs Prozent. Am Montag hatte der Backwarenhersteller vor allem wegen Deckungskäufen fast 18 Prozent an Wert gewonnen. Beim grössten Aktionär Cobas Asset Management stösst die geplante Kapitalerhöhung im Volumen von 800 Millionen Euro auf Widerstand.

+++

18:00

Gold verteuert sich um 1,7 Prozent auf 1208,23 Dollar je Feinunze. Händler verweisen auf Inflationsängste und die Sorge vor einer Neuauflage der Schuldenkrise in der Euro-Zone angesichts der italienischen Haushaltspolitik. In den vergangenen sechs Monaten hat der Preis wegen anziehender US-Zinsen etwa 13 Prozent verloren.

+++

17:30

An der Wall Street übernehmen die Optimisten die Regie: Der Dow Jones steigt um 0,5 Prozent auf 26'771,91 Punkte und stellt damit ein neues Rekordhoch auf. Kein Rekordlauf an den übrigen US-Börsen: Der S&P 500 und der Nasdaq-Composite treten  weiter auf der Stelle, sie liegen etwa ein halbes bis ein Prozent unter ihren Bestmarken.

+++

16:34

Die Anleger an der Londoner Börse haben Royal Mail am Dienstag erneut den Laufpass gegeben. Die Aktien des britischen Brief- und Paketzustellers rauschten um bis zu 10,4 Prozent in den Keller und markierten mit 350,6 Pence ein Rekordtief. Schon am Montagnachmittag waren sie im späten Handel um 18 Prozent abgestürzt.

Das vor 500 Jahren unter König Heinrich VIII. gegründete Unternehmen hatte mitgeteilt, im laufenden Jahr deutlich weniger als erwartet zu verdienen. Vor allem der Rückgang im Briefverkehr macht demnach dem seit 2013 an der Börse gelisteten Ex-Monopolisten zu schaffen. Somit dürfte der Gewinn um 20 bis 28 Prozent schrumpfen, teilte Royal Mail mit. Seine Dividende will der Konzern zwar beibehalten, aber Analysten zeigten sich skeptisch und senkten den Daumen für das auch im Leitindex "Footsie" notierte Unternehmen.

+++

15:50

Nach den Kursgewinnen zum Wochenanfang haben die Anleger an der Wall Street am Dienstag eine Verschnaufpause eingelegt. Der Dow Jones-Index der Standardwerte kam in den Anfangsminuten bei 26.674 Punkten kaum vom Fleck, auch der breiter gefasste S&P 500 und der Technologie-Index Nasdaq traten auf der Stelle.

Die Erleichterung über die Einigung auf ein neues Freihandelsabkommen der USA mit seinen Nachbarn Kanada und Mexiko wich der Ernüchterung: Denn Präsident Donald Trump dürfte nun im Zollstreit den Fokus schnell wieder auf China richten und bald weitere Massnahmen ankündigen, warnte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. "Die Tatsache, dass der US-Präsident ein Abkommen mit mehreren wichtigen Handelspartnern abgeschlossen hat, gibt ihm mehr Spielraum, um den Druck auf China zu erhöhen."

Daneben dämpfte die schlechte Stimmung an den europäischen Börsen die Kauflaune. Dort sorgte der Streit über die Haushaltspolitik der italienischen Regierung sowie die Furcht vor einem ungeordneten EU-Austritt Grossbritanniens für Kursverluste.

Die Aktien von Pepsico sanken um etwa ein Prozent, obwohl das Quartalsergebnis des Coca-Cola-Rivalen besser ausfiel als von Analysten erwartet. Finanzchef Hugh Johnson räumte ein, dass der steigende Dollar Gegenwind bedeute und Trumps Schutzzölle auf Aluminium-Importe Folgen für das Geschäft habe.

+++

14:30

Der Mailänder Leitindex macht seine Verluste vom Vormittag wett. Vor allem dank Kursgewinnen bei Aktien von Energiekonzernen notiert der Index mit 20.590 Punkten kaum verändert zum Montag. In der Spitze hatte er zwei Prozent verloren. Auch der Index der italienischen Banken holt auf, er notiert noch 0,2 Prozent tiefer bei 8963 Zählern nach einem Verlust von bis zu 3,9 Prozent im frühen Handel.

+++

13:31

Vor der mit Spannung erwarteten Rede des britischen Ex-Aussenministers Boris Johnson auf dem Parteitag der Tories haben die Anleger an den Devisenmärkten am Dienstag das Pfund Sterling aus ihren Depots geworfen. Die britische Währung rutschte zum Dollar um rund einen US-Cent auf ein Drei-Wochen-Tief von 1,2942 Dollar. Anleger fürchten, der parteiinterne Rivale von Premierministerin Theresa May könnte deren Brexit-Pläne torpedieren. "Der Parteitag ist für das Pfund ein Minenfeld", sagte Währungsanalyst Jeremy Cook vom Finanzdienstleister WorldFirst in London. Man hangle sich von einer Nachricht zur nächsten. Der Trend für das Pfund deute nach unten.

+++

12:00

Der Swiss Market Index (SMI) fällt gegen 12 Uhr um 0,70 Prozent auf 9'066Punkte. Die Unsicherheit um Italien hinterlässt ihre Spuren vor allem bei den Finanzwerten. Angefangen von der Swiss Life über die Credit Suisse, die Swiss Re, UBS und Julius Bär geben Finanzwerte zwischen 1,5 und 0,8 Prozent nach. Sie bewegen sich damit im Einklang mit ihren europäischen Branchenkollegen, die ebenfalls deutlich zurückfallen.

Noch stärker fallen die Kursverluste beim Uhrenhersteller Swatch (-3%) am Vormittag aus. In einem Analystenkommentar der RBC sprechen die Experten davon, dass der Graumarkt eine wachsende Herausforderung für die Uhrenhersteller darstelle. Konkurrent Richemont fallen um 1,8 Prozent.

Einzige Gewinner sind aktuell die Aktien von Schwergewicht Nestlé, die nach einer neu ausgesprochenen Kaufempfehlung von Jefferies um 0,5 Prozent zulegen. Die beiden Pharmaschwergewichte Roche (-0,4%) und Novartis (-0,7%) tragen dagegen zum schwächeren Gesamtbild bei.

Den ausführlichen SMI-Mittagsbericht lesen Sie hier.

+++

11:41

Der Renditeaufschlag der zehnjährigen italienischen Anleihe auf die vergleichbaren Bundesanleihen steigt auf 302 Basispunkte und erreicht den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Der Spread zwischen den zehnjährigen Anleihen aus Spanien und denen aus Italien weitet sich auf 190 Basispunkte aus.

+++

11:27

Aus Furcht vor einer neuen Schuldenkrise in der Euro-Zone haben Anleger am Dienstag das Weite gesucht. Der Euro rutschte auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen. Dax und EuroStoxx50 verloren je rund ein Prozent auf 12.220 beziehungsweise 3377 Punkte. An der Börse in Mailand fielen die Kurse noch stärker, vor allem Bankaktien gingen in die Knie. "Die Fiskalpolitik Italiens könnte, sollte sie so expansiv bleiben wie ganz offensichtlich geplant, vom Markt mittelfristig als untragbar bewertet werden", warnte Commerzbank-Analystin Antje Praefcke.

Das hochverschuldete Italien und die EU-Kommission steuern auf einen Streit um die Budgetpläne des Landes für 2019 zu. Die Regierung in Rom will ihr Defizitziel von 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung nicht aufgeben. Den EU-Finanzministern ist das aber zu hoch. "Wir erwarten ein monatelanges Ringen zwischen Italien, der EU-Kommission und den Ratingagenturen um die Budgetpläne", sagte Investmentstratege Matteo Ramenghi vom Vermögensverwalter UBS Global Wealth Management. "Investoren werden sich wohl zurückhalten, bis es mehr Klarheit gibt."

+++

11:20

Der Euro ist am Dienstag deutlich durch eurokritische Äusserungen aus Italien belastet worden. Im Vormittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung im Tief 1,1511 US-Dollar. Aktuell wird sie zu 1,1513 gehandelt nach 1,1377 Dollar am früheren Morgen. Der amerikanische Dollar erhielt im Gegenzug Aufwind.

Auch zum Schweizer Franken fiel der Euro im Vormittagsverlauf deutlich zurück bis auf ein bisheriges Tagestief von 1,1313. Derzeit notiert er unwesentlich höher auf 1,1319 Franken. Der Dollar kostet derweil 0,9832 Franken.

Grund für die Kursverluste waren Bemerkungen von Claudio Borghi, Wirtschaftsexperte der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega. Borghi sagte im italienischen Radio, dass Italien mit einer eigenen Währung in der Lage wäre, die gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Der Euro sei hingegen "nicht ausreichend", um die fiskalischen Probleme Italiens zu bewältigen.

+++

09:20

Bei 9075 Punkten fällt der SMI nach Handelsbeginn mit einem Minus von 0,6 Prozent deutlich. Zum Wochenstart war dem Leitindex nicht zuletzt dank der Einigung zwischen den USA, Kanada und Mexiko auf das neue Handelsabkommen USMCA noch ein positiver Start ins Schlussquartal 2018 gelungen. Auch an der Wall Street hatte das zu einem freundlichen Kursverlauf und damit guten Vorgaben geführt. In Asien nahmen die Märkte den Faden aber nur teilweise auf.

Wie Händler bereits warnen, öffne die Lösung eines Problems den Blick auf die weiter schwelenden Konfliktherde. So habe US-Präsident Donald Trump am Montag denn auch gleich wieder Spitzen in Richtung Europa und China losgelassen. Gerade die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und China stellen die Märkte immer wieder auf die Probe. Im näheren Umfeld sind es die jüngsten Äusserungen aus Italien, die für eine verschärfte Tonlage zwischen der Regierung und Brüssel sprechen.

Auffällig sind zunächst die Papiere von Schwergewicht Nestlé. Mit einem Plus von 0,3 Prozent sind sie der einzige Gewinner unter den Blue Chips. Der Broker Jefferies hatte sie zuvor wieder zum Kauf empfohlen und begründet dies mit den möglichen Portfolio-Veränderungen.

Bei den beiden Uhrenherstellern Swatch (-1,4 Prozent) und Richemont (-0,9 Prozent) ist es auch ein Analystenkommentar, der für Vorsicht bei den Investoren sorgt. So hat die RBC das Kursziel für Swatch gesenkt. Die Stimmung der Investoren gegenüber dem Luxusgüter-Sektor habe sich seit dem Sommer abgekühlt, heisst es dort. Überdurchschnittlich tiefer stehen aber vor allem die Banken UBS (-1,2 Prozent) und Credit Suisse (-2,4 Prozent) sowie auch Swiss Life (-1,2 Prozent). Bei der CS handelt es sich um ein 13-Monate-Tief.

 

 

Auch die Aktien von Meier Tobler (-1,1) sollten genau im Auge behalten werden. Denn offenbar schwindet das Vertrauen des Grossaktionärs Ferguson in seine Investition. Die Briten haben in ihrem jüngst publizierten Jahresabschluss 2017/18 eine Wertberichtigung auf ihrem Aktienpaket vorgenommen. Nun liegt der Wert der Beteiligung in den Büchern von Ferguson weit unter dem momentanen Marktwert.

+++

08:40

Die wichtigsten asiatischen Handelsplätze haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. In Tokio schloss der Nikkei 225um 0,1 Prozent fester bei 24'270 Punkten. Zuletzt hatte es der japanische Leitindex auf das höchste Kursniveau seit 27 Jahren geschafft. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong hingegen büsste am Dienstag 2,4 Prozent auf 27'131 Zähler ein. An den chinesischen Festlandsbörsen fand wegen Feiertagen weiterhin kein Handel statt.

+++

08:25

Aus Angst vor einer neuen Schuldenkrise in der Euro-Zone haben Anleger am Dienstag Abstand vom Euro genommen. Die Gemeinschaftswährung verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1,1539 Dollar und erreichte den tiefsten Stand seit mehr als drei Wochen. "Die Fiskalpolitik Italiens könnte, sollte sie so expansiv bleiben wie ganz offensichtlich geplant, vom Markt mittelfristig als untragbar bewertet werden", schrieb Commerzbank-Analystin Antje Praefcke in einem Kurzkommentar.

 

 

"In diesem Fall würde sie sich als ein dauerhafter und deutlicher Belastungsfaktor für den Euro entpuppen." Die Regierungsparteien in Rom hatten vergangene Woche ein unerwartet hohes Haushaltsdefizit von 2,4 Prozent für 2019 angekündigt.

+++

08:10

Vorbörslich fallen die meisten Kurse im SMI. Einzig Nestlé steigen um 0,3 Prozent. Die übrigen Aktien fallen im Bereich zwischen 0,1 und 0,3 Prozent zurück, wobei es wie oft bei den vorbörslichen Berechnungen von Julius Bär die Zykliker und die Banken etwas mehr trifft als die übrigen Titel. Der SMI insgesamt verliert 0,1 Prozent (zu den vorbörslichen Kursen).

+++

08:00

Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 85,08 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Montag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 31 Cent auf 75,61 Dollar.

+++

06:45

Die Währungskurse verhalten sich stabil. Der Euro steht zum Franken bei 1,1394, während der US-Dollar zum Franken bei 0,9840 notiert.

+++

06:40

Anleger in Japan haben am Dienstag weiter bei Aktien zugegriffen. Sie setzten offenbar auf gute Unternehmensbilanzen, die am Ende des Monats zur Veröffentlichung anstehen, sagte Marktstratege Takuya Takahashi von Daiwa Securities. Auch Hoffnungen auf ein Ende der weltweiten Handelsstreitigkeiten machten Investoren wieder mutiger. Zudem sorgte die schwächere Landeswährung Yen für Kauflaune bei Exportwerten wie Toyota oder Panasonic.

 

 

Der Nikkei legt um 0,4 Prozent auf 24'333 Punkte zu. Damit befindet sich der japanische Leitindex weiter auf einem Niveau wie zuletzt vor 27 Jahren. Besonders gefragt waren in Tokio die Anteilsscheine von Ono Pharmaceuticals, nachdem zwei Krebsforscher mit dem Nobelpreis für Medizin für eine Methode ausgezeichnet wurden, die in dem Mittel des Konzerns Opdivo zum Einsatz kommt. Die Aktien kletterten sieben Prozent.

(cash/AWP/Reuters/Bloomberg)

 
Aktuell+/-%
DOW JONES27'433.48+0.17%
NASDAQ 10011'139.39-1.13%
S&P 5003'351.28+0.06%
NASDAQ11'010.98-0.87%
Boeing Co Rg170.02-1.27%
Caterpillar Rg134.92+0.39%
Intel Rg48.03-1.11%
USD/JPY105.9300+0.00%
General Motors Rg26.72+0.38%
EUR/USD1.1788+0.02%
Royal Bank Canad Rg94.59+0.84%
Tesla Rg1'452.71-2.48%
General Electric Rg6.400+1.11%
SMI10'068.03+0.01%
Nestle N107.68+0.26%
EUR/CHF1.0765+0.11%
Roche Hldg G314.20-0.27%
The Swatch Grp I192.25-0.49%
CieFinRichemont N57.34+0.49%
CS Group N9.946-0.79%
UBS Group N11.010-0.63%
ABB N23.67+0.38%
Geberit N516.00+0.12%
SGS Rg2'397.00+0.29%
Sika N205.00+0.69%
Swiss Life Hldg N335.30+0.18%
Meier Tobl Grp N9.260+0.43%
ARYZTA N0.597-1.40%
Gold 1 Uz2'035.990.00%
Royal Mail Rg1.848+1.90%
FTSE 1006'032.18+0.09%
Coca-Cola Co Rg47.80+0.67%
Aluminium Alloy1'250.00-2.34%
GBP/CHF1.1928+0.22%
EUR/GBP0.9027-0.05%
Swiss Re N70.20-0.23%
Julius Baer Grp N40.54-0.88%
Novartis N75.50-0.67%
EURO STOXX 503'252.65+0.38%
DAX12'674.88+0.66%
Commerzbank I4.800+0.73%
SPI12'498.53+0.08%
NIKKEI22'329.94-0.39%
Ölpreis (Brent)44.68-0.95%
Ölpreis (WTI)41.91-0.92%
Toyota Motor Sp ADR129.96+1.26%
Panasonic Rg
Adecco Group N45.04+0.51%

Investment ideas