+++Börsen-Ticker+++ - Hightech-Werte und Handelsgespräche stützen Wall Street

Der Beginn der amerikanisch-chinesischen Handelsgespräche und Kursgewinne bei den Hochtechnologie-Werten haben die US-Börsen zu Wochenbeginn angetrieben.
07.01.2019 23:44
Blick auf die Anzeigetafel der Börse in New York.
Blick auf die Anzeigetafel der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

23:00

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 23.531 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 2549 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,3 Prozent auf 6823 Stellen.

Bei den Einzelwerten gehörten der Siemens-Rivale General Electric mit plus 6,2 Prozent zu den größten Gewinnern. Insidern zufolge hat der Finanzinvestor Apollo ein Auge auf das Flugzeug-Leasinggeschäft des US-Mischkonzerns geworfen.

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly stärkt mit einem milliardenschweren Zukauf seine Krebssparte. Acht Milliarden Dollar in bar will Eli Lilly für den Bayer-Kooperationspartner Loxo Oncology zahlen.

Mit Aufschlägen von 3,4 Prozent beziehungsweise fast sechs Prozent waren auch die Hightech-Werte wie Amazon und Netflix gefragt, die ihre Rally vom Freitag fortsetzten.

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17:30

Die neue Handelswoche hat für den Schweizer Aktienmarkt deutlich schlechter begonnen als für einige der anderen wichtigen europäischen Börsenplätze.  Der Swiss Market Index (SMI) verliert 0,8 Prozent auf 8'536 Punkte. Dass der Leitindex SMI so klar im Minus notiert, liegt vor allem an seinen defensiven Schwergewichten. Gefragt sind dafür eher zyklische Papiere.

Am Ende des SMI/SLI-Tableaus stehen inzwischen klar Novartis (-2,2%), aber auch Roche (-1,5%) und Nestlé (-1,7%) geben deutlich nach. Allgemein legten die defensiven Titel derzeit "eine kleine Pause ein", war dazu aus Händlerkreisen zu vernehmen.

Gefragt sind im Gegensatz zu den defensiven Papieren gewisse zyklische sowie Finanzwerte. So stehen Papiere wie Adecco (+1,5%) im Plus, aber auch die Bankenpapiere von Credit Suisse (+0,2%).

Im Plus stehen auch die Valoren von AMS (+9,6%). Die Aktien aus der Halbleiterbranche haben sich am Montag im Rahmen einer weltweiten Rally bei Technologiewerten weiter erholt.

ie Luxusgüteraktien Richemont (+0,7%) und Swatch (+0,2%) gewinnen aufgrund der Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA ebenfalls hinzu.

Im breiten Markt sorgen erneut Basilea (+0,9%) für Gesprächsstoff. Die Aktien haben an ihren freundlichen Lauf vom vergangenen Freitag angeknüpft - wenn auch mit deutlich gedrosseltem Tempo.

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17:14

Die Ölpreise haben am Montag ihre anfängliche Gewinne ausgeweitet. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete zuletzt 58,66 US-Dollar. Das waren 1,64 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,67 Dollar auf 49,68 Dollar.

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17:03

Nach einem leichteren Handelsbeginn zum Wochenauftakt hat der Dow Jones Industrial im frühen Handel in die Pluszone gedreht.  Nach dem über 3-prozentigen Anstieg vom Freitag notierte der Dow am Montag zuletzt 0,25 Prozent höher bei 23 492,47 Punkten. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,49 Prozent auf 2544,40 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,54 Prozent auf 6457,31 Punkte.

Frische US-Konjunkturdaten hatten kaum Einfluss auf die Kurse. So waren die Stimmungsdaten aus dem US-Dienstleistungssektor im Dezember - gemessen am ISM-Einkaufsmanagerindex - schwächer als erwartet ausgefallen. Die Bekanntgabe der Daten zur Industrieproduktion wurde wegen einiger geschlossener Bundesbehörden abgesagt.

Das Erholungspotenzial des Dow kann laut den Experten von Index-Radar durch die jüngste "Bärenmarktrally" im schlimmsten Fall bereits ausgeschöpft sein. Demnach sei das erste Kursziel der Gegenbewegung nach den "übertriebenen Verkäufen im Dezember" mit der Monatsdurchschnittslinie bereits erreicht, teilten die Marktbeobachter am Montag mit. Spätestens im Bereich von 24 100 Punkten dürfte die Luft dünn werden. Die nächste Verkaufswelle könnte den Dow den Experten zufolge bis auf 20 100 Punkte zurückwerfen.

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16:44

Der US-Dollar gab am Montag auf breiter Front nach. Am Nachmittag kletterte der Kurs des Euro bis auf 1,1473 US-Dollar, aktuell notiert er bei 1,1457. Am Freitagabend war der Euro noch knapp unter 1,14 Dollar gehandelt worden.

Auch zum Schweizer Franken sackte der Dollar zeitweise unter die Marke von 98 Rappen ab, im Moment notiert der "Greenback" bei 0,9802 Franken. Das Euro-Franken-Paar verbilligte sich im Tagesverlauf vergleichsweise wenig auf 1,1230.

Auslöser der Dollar-Schwäche waren laut Marktbeobachtern Aussagen des US-Notenbankvorsitzenden Jerome Powell vom Freitag. Er hatte deutlich gemacht, dass die Fed bei ihren künftigen Zinsentscheidungen die Sorgen der Finanzmärkte berücksichtigen werde. Ausserdem werde die Notenbank angesichts der vergleichsweise geringen Inflation "geduldig sein" und die weitere Entwicklung der Wirtschaft beobachten. Nach Einschätzung des Devisenexperten Manuel Andersch von der BayernLB haben die Äusserungen Powells die zuletzt stark zurückgegangenen Fed-Zinserwartungen am Markt untermauert.

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15:50

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte startete kaum verändert mit 23'461 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 bewegte sich mit 2535 Zählern ebenfalls kaum vom Fleck. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,3 Prozent auf 6757 Stellen zu.

Im Rampenlicht standen die Titel von General Electric (GE) mit einem Kursgewinn von 3,9 Prozent. Insidern zufolge hat der Finanzinvestor Apollo ein Auge auf das Flugzeug-Leasinggeschäft des krisengeplagten US-Mischkonzerns geworfen.

Für Aufmerksamkeit dürften im Handelsverlauf die Dezember-Daten der US-Dienstleister sorgen. Analysten rechneten mit einem Rückgang des Index auf 59,0 von 60,7 im November. Bereits vergangene Woche hatten Daten zur US-Industrie Investoren enttäuscht.

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13:25

Die Ölpreise sind am Montag gestiegen und haben an die Gewinne vom Freitag angeknüpft. Bis zum Mittagshandel konnten sie die frühen Gewinne ausbauen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete zuletzt 58,44 US-Dollar. Das waren 1,38 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,21 Dollar auf 49,17 Dollar.

Marktbeobachter erklärten den Anstieg der Ölpreise unter anderem mit Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Er hatte am Freitag deutlich gemacht, dass die US-Notenbank Fed bei ihren künftigen Zinsentscheidungen die Sorgen der Finanzmärkte berücksichtigen werde. Ausserdem werde die Notenbank angesichts der vergleichsweise geringen Inflation "geduldig sein". Am Markt wurden diese Aussagen als Hinweis auf eher langsame Zinserhöhungen gesehen, was für eine stärkere konjunkturelle Entwicklung und damit eine höhere Nachfrage nach Rohöl spricht.

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12:47

Der Euro ist am Montag gegenüber dem US-Dollar gestiegen. Am Mittag liegt der Kurs bei 1,1438 Dollar, nachdem die Gemeinschaftswährung am Freitagabend noch um die Marke von 1,14 gehandelt wurde. Auch der Schweizer Franken hat zum Dollar zugelegt. Ein Dollar kostet am Mittag 0,9823 Franken und damit deutlich weniger als noch am Freitagabend. Der Euro notiert zum Franken auf 1,1236 und damit etwas tiefer als zum Ende letzter Woche.

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12:31

Der mögliche Verkauf der Flugzeugleasing-Sparte an den Finanzinvestor Apollo gibt General Electric (GE) Auftrieb. Die Aktien des Siemens-Rivalen steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 2,8 Prozent.

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11:48

Die Schweizer Börse hat nach der Aufholjagd zu Jahresbeginn einen Gang zurückgeschaltet. Grund dafür war vor allem die Schwäche der Indexschwergewichte.

Am Montagvormittag war der SMI 0,8 Prozent im Minus bei 8543 Punkten. Die Titel von Novartis und Roche gaben zwei beziehungsweise 1,1 Prozent nach. Die Aktein des Lebensmittelkonzerns Nestle verloren ein Prozent.

Bei den zyklischen Werten setzte sich kein eindeutiger Trend durch: Der Zementkonzern LafargeHolcim und die Sanitärtechnikfirma Geberit verloren an Boden. Der Personalvermittler Adecco, der Luxusgüterhersteller Richemont und der Bauchemiekonzern Sika legten hingegen zu.

Bei den Finanzwerten waren die Aktien der Credit Suisse gehalten. Die Bank hat einen weiteren US-Rechtsfall aus der Zeit vor der Finanzkrise abgehakt. Die Grossbank einigte sich mit dem Bundesstaat New York in einem Verfahren wegen des Verkaufs von faulen Hypothekenpapieren (RMBS). Die Titel der UBS gaben leicht nach. Die Grossbank hat mit der Suche nach möglichen Nachfolgern für Konzernchef Sergio Ermotti und Verwaltungsratschef Axel Weber begonnen. "Wir sind in einem sehr frühen Stadium dieser Diskussionen", sagte Weber in einem "Bloomberg"-Interview. Rasche Änderungen stünden nicht bevor. Zuvor hatte die Agentur berichtet, UBS sei in Gesprächen mit dem ehemaligen Investmentbankchef der Bank of America, Christian Meissner, für eine mögliche Führungsrolle bei der Bank.

Am breiten Markt legten die Titel des Chip- und Sensor-Herstellers AMS 9,4 Prozent zu. Das Unternehmen kooperiert mit dem Softwarehaus Face++ bei Technologien etwa zur Gesichtserkennung.

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10:44

Die Aktien aus der Halbleiterbranche haben sich am Montag im Rahmen einer weltweiten Rally bei Technologiewerten weiter erholt. Die Hoffnung auf einen baldigen Ausweg aus dem US-chinesischen Handelsstreit machte sich bei den Branchenwerten zuvor schon in den USA und Asien weiter positiv bemerkbar. An der US-Börse Nasdaq hatte der Branchenindex Sox am Freitag letztlich mehr als 4 Prozent gewonnen.

In der Schweiz waren AMS die stärksten Gewinner unter den Branchenwerten: Die Aktie des aus Österreich stammenden und in der Schweiz notierten Chipherstellers zog bis um 10.40 Uhr um 7,5 Prozent an. Zusätzlich gestützt wurden die Papiere davon, dass der Sensorenhersteller eine Partnerschaft mit dem chinesischen Softwareentwickler Face++ eingeht, bei der beide Unternehmen ihre 3D-Sensoren und Software bei Anwendungen wie etwa zur Gesichtserkennung besser aufeinander abstimmen wollen.

In Deutschland rückten derweil Infineon im Dax um 1,1 Prozent vor und Dialog aus dem SDax gewannen mitgetragen von einem positiven Analystenkommentar von Merrill Lynch sogar 3,6 Prozent. Auf europäischer Bühne gewannen STMicroelectronics 1,7 Prozent und die Titel des Branchenausrüsters ASML rückten um 1,2 Prozent vor.

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09:35

Ein Bericht über eine mögliche Entlastung hoch verschuldeter türkischer Fußballclubs gibt den Vereinen Auftrieb. Die Aktien von Galatasaray, Fenerbahce, Besiktas und Trabzonspor stiegen am Montag in Istanbul um bis zu zwölf Prozent.

Dem TV-Sender TRT Spor zufolge diskutieren die Chefs des Fussballverbandes und des Bankenverbandes eine Umschuldung. Im Gespräch sei unter anderem eine Verlängerung der Laufzeiten der Verbindlichkeiten. Allein die vier Großvereine der türkischen Süper Lig sitzen auf einem Schuldenberg von umgerechnet 1,6 Milliarden Euro.

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09:05

Wegen der Schwergewichte Nestlé, Roche und Novartis kommt der SMI zäh in den Tag. Banken und Luxusgüter laufen hingegen sehr gut, Überflieger der Stunde ist AMS nach einem wichtigen Deal. Der SMI zeigt sich nach dem Handelbeginn mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 8601 Punkte leicht negativ. Grund ist die Performance der Schwergewichte Nestlé (-0,6 Prozent), Novartis (-1,1 Prozent) und Roche (-1,1 Prozent): die übrigen Titel laufen wesentlich besser. 

Für eine gute Stimmung hatten am Freitag der besser als erwartet ausgefallene Monatsbericht vom US-Arbeitsmarkt gepaart mit beruhigenden Aussagen des US-Notenbankvorsitzenden Jerome Powell gesorgt. Zum Wochenstart dürfte sich der Fokus der Märkte nun wieder hin zum Handelsstreit zwischen den USA und China verlagern. Die beiden Länder machen am Montag und am Dienstag im Rahmen zweitägiger Gespräche einen neuen Anlauf, um ihren Konflikt beizulegen. Swatch (+1,3 Prozent) und Richemont (+2,5 Prozent) mit ihrem wichtigen China-Geschäft profitieren an der Börse von dieser Nachricht.

Der Verlauf der Gespräche wird mit Spannung erwartet, mit einem grossen Durchbruch rechnen die meisten Analysten hingegen noch nicht. Nebst dem Handelskonflikt könnten laut Marktkennern diese Woche der teilweise Stillstand der US-Regierungsgeschäfte sowie die bevorstehende Entscheidung über die Brexit-Modalitäten für etwas Druck auf die Märkte sorgen. Unternehmensseitig sieht die Agenda am Schweizer Aktienmarkt noch übersichtlich aus. Am Dienstag berichtet der Industriekonzern Sika über seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

 

Die Grossbank Credit Suisse (+1,7 Prozent) hat sich in den USA geeinigt, eine Schadenersatzklage aussergerichtlich beizulegen, wie die Zeitungen "Zentralschweiz am Sonntag" und "Ostschweiz am Sonntag" berichteten. Bei der UBS (+1,4 Prozent) kommen Berichte über einen anstehenden Wechsel in der Firmenleitung gut an.  Klar im Plus stehen auch Vifor Pharma (+0,9 Prozent), die positive Studienergebnisse publizierten, sowie AMS (+7,8 Prozent). Die Papiere dürften sich damit weiter vom deutlichen Einbruch vom letzten Donnerstag erholen.

Auf den Verkaufszetteln stehen die Papiere von Dufry (-0,7 Prozent) nachdem Goldman Sachs die Bewertung für mit "Sell" und einem Kursziel von 83 Franken wieder aufgenommen hat.

Im breiten Markt sorgen erneut Basilea (+2,2 Prozent) für Gesprächsstoff. Das Pharmaunternehmen hat am Morgen - wie schon am Freitag - weitere Aussagen zum Umsatz für 2018 gemacht. Laut provisorischen Zahlen ist er über dem ursprünglich erwarteten Wert zu liegen gekommen. Dätwyler (noch kein Kurs, vorbörslich +3,7 Prozent) gewinnen nach einer Rating-Erhöhung auf "Buy" von "Neutral" durch die UBS. Barry Callebaut (-1,4 Prozent) werden am Berichtstag Ex-Dividende gehandelt.

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08:15

Ermuntert von den jüngsten Kursgewinnen an der Wall Street steigen Anleger wieder in die asiatischen Aktienmärkte ein. Der japanische Nikkei-Index schloss am Montag 2,4 Prozent höher bei 20'038,97 Punkten. Die Börse Shanghai legte 0,7 Prozent auf 2532,60 Zähler zu.

Die Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell vom Freitag wirkten noch nach, sagte Hisao Matsuura, Chef-Anlagestratege der japanischen Investmentbank Nomura. Positiv werteten Anleger vor allem, dass die Federal Reserve bei der geplanten Straffung der geldpolitischen Zügel behutsam vorgehen wolle. Hoffnungen setzten Investoren ausserdem auf die neuen Gespräche zwischen den USA und China zur Beilegung des Zollstreits. Die Verhandlungen in Peking sollen bis Dienstag dauern.

US-Präsident Donald Trump hatte sich am Wochenende zuversichtlich über die Chancen für eine Einigung geäussert. Da die US-Börsen von ihren Rekordhochs weit entfernt seien, werde Trump der chinesischen Regierung wohl entgegenkommen, sagte Analyst David Madden vom Online-Broker CMC Markets. Vor diesem Hintergrund stiegen die Aktien von Komatsu um knapp sieben Prozent. Der Baumaschinen-Hersteller ist stark in China engagiert. Gleiches gilt für den Traktor-Bauer Kubota, dessen Titel 4,8 Prozent zulegten. 

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08:10

Vorbörslichen Berechnungen nach sieht es so aus, als folge der SMI den Börsen in Japan und den USA: Ein Plus von 0,4 Prozent auf 8645 Punkte ist prognostiziert. Alle 20 Titel sind höher gestellt (zu den vorbörslichen Kursen bei cash.ch). 

Deutlich höher gestellt ist die Aktie der Credit Suisse (+1,5 Prozent). Am Wochenende ist bekannt geworden, dass die Grossbank in den USA eine millardenschwere Altlast elegant losgeworden ist. Bei der UBS (+0,6 Prozent) konkretisieren sich Nachfolgegerüchte für Präsident Axel Weber und CEO Sergio Ermotti. Weber selbst sagte in einem Interview, für ihn und Ermotti würden langsam Nachfolger eruiert. 

 

 

Am breiten Markt stehen nach einer Kaufempfehlung durch die UBS die Aktie von Daetwyler (+3,4 Prozent) sowie auch AMS (+2,4 Prozent) deutlich höher: Der Sensorenhersteller geht eine Kooperation bezüglich Gesichtserkennung ein. Dufry (-1,6 Prozent) indessen wurde von Goldman Sachs auf "Sell" herabgesetzt. 

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07:55

Die Ölpreise sind am Montag gestiegen und haben damit an die Gewinne vom Freitag angeknüpft. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete am Morgen 57,90 US-Dollar. Das waren 84 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 78 Cent auf 48,74 Dollar.

Marktbeobachter erklärten den Anstieg der Ölpreise unter anderem mit Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Powell hatte am Freitag deutlich gemacht, dass die US-Notenbank Fed bei ihren künftigen Zinsentscheidungen die Sorgen der Finanzmärkte berücksichtigen werde. Ausserdem werde die Notenbank angesichts der vergleichsweise geringen Inflation "geduldig sein". Am Markt wurden diese Aussagen als Hinweis auf eher langsame Zinserhöhungen gesehen, was für eine stärkere konjunkturelle Entwicklung und damit eine höhere Nachfrage nach Rohöl spricht.

Ausserdem stützten jüngste Daten zur Entwicklung der Förderanlagen in den USA die Ölpreise. Wie die Ausrüsterfirma Baker Hughes am Freitagabend mitgeteilt hatte, ist die Zahl der aktiven Bohrlöcher in den USA erstmals seit drei Wochen wieder gesunken.

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07:45

Der Euro ist am Montag zum Dollar gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1427 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Freitagabend noch knapp unter 1,14 Dollar gelegen hatte. Zum Franken verharrte der Euro hingegen mit 1,1243 Franken bei seinem Wert vom Freitagabend; zum Franken vergünstigte sich der US-Dollar derweil leicht auf 0,9841 Franken.

Marktbeobachter sprachen von einer allgemeinen Dollar-Schwäche, die Euro und Franken im Gegenzug Auftrieb verlieh. Zu nahezu allen wichtigen Währungen stand der Dollar zum Wochenauftakt unter Druck. Als Ursache hierfür gelten Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell vom Freitag.

 

 

Powell hatte deutlich gemacht, dass die US-Notenbank Fed bei ihren künftigen Zinsentscheidungen die Sorgen der Finanzmärkte berücksichtigen werde. Ausserdem werde die Notenbank angesichts der vergleichsweise geringen Inflation "geduldig sein" und die weitere Entwicklung der Wirtschaft beobachten. Am Markt wurden diese Aussagen als Hinweis auf eher langsamere Zinserhöhungen gesehen, was den Dollar unter Druck setzte.

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07:40

Die Internetwährung Bitcoin setzt ihren Erholungskurs fort und steigt am Montag um knapp zehn Prozent auf 4205,60 Dollar. Viele Anleger hielten sich aber noch zurück, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Die Furcht vor einer erneuten Verkaufswelle ist immer noch akut."

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06:45

Die japanischen Börsen sind mit deutlichen Gewinnen in die Woche gestartet. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte steht um 2,7 Prozent bei 20'092 Punkten höher. Marktteilnehmer sagten, Tokio hole die starken Gewinne der Wall Street vom Freitagabend nach.

US-Notenbankchef Jerome Powell hat Flexibilität bei der Zinspolitik signalisiert und vielen Investoren damit die Sorge vor einem zu straffen Kurs genommen. Bewegung könnte es zudem im Handelsstreit zwischen den USA und China geben. Beide Seiten treffen sich diese Woche zu neuen Verhandlungen.

 

 

Gefragt waren in Tokio unter anderem Aktien der Schwergewichte Toyota und Sony. Sie verteuerten sich um jeweils mehr als drei Prozent.

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06:30

Der Franken wertet leicht auf. Der Euro-Franken-Kurs liegt aktuell bei 1 zu 1,1242. Im fernöstlichen Handel kostet europäische Gemeinschaftswährung 1,1416 Dollar.

(Reuters)