+++Börsen-Ticker+++ - US-Anleger bleiben zurückhaltend

Auch am zweiten Handelstag nach dem verlängerten Weihnachtswochenende haben sich die Anleger an der Wall Street eine Ruhepause gegönnt.
27.12.2017 22:50
Trader an der Wall Street.
Trader an der Wall Street.
Bild: Bloomberg

22:35

Der Dow Jones Industrial schloss 0,11 Prozent höher bei 24 774,30 Punkten. Der breiter aufgestellte S&P 500 stieg um 0,08 Prozent auf 2682,62 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,03 Prozent auf 6435,15 Punkte. Techaktien konnten sich wieder etwas erholen, nachdem am Vortag Spekulationen um Apples iPhone-Verkäufe auf die Stimmung gedrückt hatten.

Die Ölwerte litten unter der Ölpreis-Schwäche. So verloren Chevron 0,3 Prozent und ConocoPhillips 1,1 Prozent. Die nachgebenden Ölpreise interpretierten Marktbeobachter als Gegenbewegung zu den deutlichen Vortagesgewinnen. Am Dienstag war der Preis für die Ölsorte Brent zeitweise bis auf 67,10 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Mitte 2015. Auslöser für den Preissprung war ein Bombenanschlag auf eine wichtige Ölpipeline in Libyen.

Unter den US-Einzelwerten verteuerten sich die Titel des Kupferproduzenten Southern Copper um 1,1 Prozent. Sie profitierten von steigenden Kupferpreisen aufgrund von Produktionskürzungen in China.

Aktuelle Konjunkturdaten hatten kaum Einfluss auf die Kurse. In den USA sind die noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im November überraschend gestiegen. Dagegen hat sich die Konsumentenstimmung im Dezember unerwartet deutlich eingetrübt.

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17:30

Die Schweizer Börse ist am Mittwoch nach dem verlängerten Weihnachtswochenende bis fast zum Jahreshoch gestiegen.  Die Schweizer Börse ist am Mittwoch nach dem verlängerten Weihnachtswochenende bis fast zum Jahreshoch gestiegen. Das Geschäft verlief laut Händlern bei unterdurchschnittlichen Umsätzen in sehr ruhigen Bahnen. "Der Markt hat zwischen den Feiertagen mehr als einen Gang hinuntergeschaltet. Viele Marktteilnehmer sind gar mehr da", sagte ein Händler. "Manche nützen die verkürzte Woche auch für eine Auszeit und andere haben die Bücher schon geschlossen", sagte ein anderer Börsianer. Die Stimmung sei aber gut. Anleger kauften Titel, die sich 2017 unterdurchschnittlich entwickelt hätten.

Der SMI stieg um 0,5 Prozent auf 9438 Zähler und stand damit nur noch wenig unter dem Mehrjahreshoch von 9469 Zählern. Im Jahresvergleich ergibt sich für den Leitindex damit ein Plus von rund 15 Prozent.

Im Fokus standen die Aktien von AMS, die um 7,8 Prozent einbrachen. "Die Aktien von AMS leiden darunter, dass die Papiere von Apple und Apple-Zulieferern in Asien deutlich Terrain eingebüsst haben", sagte ein Händler. Die taiwanesische Wirtschaftszeitung "Economic Daily" hatte berichtet, Apple werde im ersten Quartal 2018 statt der ursprünglich angepeilten 50 wohl nur 30 Millionen Stück seines neuen iPhone X absetzen.

Bei den Standardwerten waren die Kursausschläge geringer. Bis auf die Aktien der Banken Credit Suisse und UBS sowie des Versicherers Zurich, zogen die Bluechips an. Die zwei Grossbanken litten darunter, dass sie wegen der US-Steuerreform im vierten Quartal Abschreibungen machen müssen. CS sanken um 1,4 und UBS um 0,7 Prozent.

An die Spitze der Gewinner setzte sich die Aktie des Zementherstellers LafargeHolcim mit plus 1,2 Prozent. Dahinter folgten der schwergewichtige Lebensmittelwert Nestle und der Pharmatitel Novartis mit einem Anstieg von je 0,9 Prozent. Roche hinkten mit einem Plus von 0,5 Prozent hinterher.

Am breiten Markt legten Aryzta 2,6 Prozent zu. Die Aktien hätten sich nach einer längeren Talfahrt auf tiefem Niveau stabilisiert und befänden sich nun seit gut einem Monat auf Erholungskurs, sagte ein Händler. "Das sind Anschlusskäufe. Die Käufer sind überzeugt, die Wende ist erreicht."

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17:25

Der Kurs des Euro hat am Mittwoch zugelegt und ist über 1,19 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag bei 1,1902 US-Dollar gehandelt. In der Nacht hatte sie zeitweise noch 1,1855 Dollar gekostet. Gegenüber dem Schweizer Franken zeigte sich der Euro am Mittwoch kaum verändert.

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16:58

Der Bitcoin-Kurs rutscht wieder ab: Bei rund 15'269 Dollar notiert er an der grössten Cyberwährungsbörse 3,2 Prozent im Minus. Am Morgen war er noch um 4,5 Prozent auf 16'480 Dollar gestiegen.

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15:52

Auch an der Wall Street wollen sich die Anleger kurz vor dem Jahresultimo nicht mehr allzu weit aus den Fenstern lehnen. Am Mittwoch notierten die grossen Indizes im Anfangsgeschäft kaum verändert: Der Dow Jones lag bei 24'744 Punkten, der S&P500 bei 2682 Zählern und der Nasdaq-Composite bei 6945 Punkten. Zu den Verlierern zählten erneut Apple, die im frühen Geschäft etwa ein halbes Prozent auf 169,71 Dollar verloren. Am Dienstag - am zweiten Weihnachtsfeiertag war in New York die Börse geöffnet - hatten sie 2,5 Prozent verloren. Spekulationen über einen nur schleppenden Absatz des neuen Premiumhandys iPhone X hatten die Anleger verschreckt.

Unter den Einzelwerten verloren Tesla rund ein Prozent. Analysten hatten sich skeptisch über die Auslieferungen des Model 3 im laufenden Quartal geäussert.

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15:09

Unter Führung einiger Rohstoffwerte klettert der "Footsie" um 0,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 7615,59 Punkte. Die steigenden Metallpreise treiben die Anleger in Aktien von Glencore & Co.

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14:59

Der Euro setzt seine Kletterpartie fort und erreicht die psychologisch und technisch wichtige Marke von 1,19 Dollar. Mit 1,1902 Dollar hat die Gemeinschaftswährung gegenüber dem späten US-Handel vom zweiten Weihnachtstag rund einen halben US-Cent gewonnen. Händler sprechen von sehr dünnem Handel und rein technischen Faktoren.

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14:22

Die Ölpreise haben am Mittwoch die frühen Verluste ausgeweitet. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung nach starken Gewinnen vom Vortag. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Februar 66,24 US-Dollar. Das waren 78 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 41 Cent auf 59,56 Dollar.

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12:35

Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 11.50 Uhr 0,37% höher bei 9'429,44 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) zieht um 0,27% auf 1'524,59 Punkte an und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,36% auf 10'795,28. Von 30 wichtigsten Titeln notieren 22 im Plus, 7 im Minus und SGS unverändert.

Insbesondere die beiden Schwergewichte Nestlé (+0,8%) und Novartis (+1,0%), welche gemeinsam mit Aryzta (+1,5%) die Tabellenspitze bilden, verhelfen dem Gesamtmarkt zu einem Plus. Die im Dezember bis Mitte der vergangenen Woche eher schwach gelaufenen Nestlé setzen damit ihren zwei Tage vor dem Weihnachtswochenende eingeleiteten Aufschwung fort.

Weitere Titel mit leicht überdurchschnittlichen Avancen sind etwa Adecco und Swatch (je +0,6%) oder Kühne+Nagel (+0,5%).

Im Gegensatz zu Novartis und Nestlé verharren Roche (+0,1%) in der Nähe der Nulllinie.

Insgesamt halten sich die Ausschläge der einzelnen Titel aber in eher engen Grenzen. In Marktkreisen wird das Geschehen denn auch als den Feiertagen entsprechend gewohnt ruhig bezeichnet.

Den ausführlichen SMI-Mittagsbericht lesen Sie hier.

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09:40

Der wieder anziehende Bitcoin-Kurs ermuntert Anleger zum Einstieg bei Unternehmen aus dem Umfeld der Cyber-Devise. Die Aktien der Bitcoin Group, Betreiberin der einzigen deutschen Bitcoin-Börse, stiegen am Mittwoch im Frankfurter Frühhandel um knapp zehn Prozent. Die japanischen Internet-Anbieter GMO und Ceres, die beide auch Bitcoin "schürfen", gewannen bis zu 13 Prozent. An der Wall Street hatten die Titel von Firmen wie Riot oder LongFin, die sich mit Krypto-Währungen oder der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie beschäftigen, am Dienstag sogar jeweils rund 30 Prozent im Plus geschlossen.

Alle diese Aktienwerte waren während des Bitcoin-Kurssturzes vom vergangenen Freitag unter die Räder gekommen. Kurz vor dem verlängerten Weihnachtswochenende brach der Preis der Cyber-Devise um zeitweise mehr als 30 Prozent auf 10'800 Dollar ein. Am Mittwoch lag er 1,2 Prozent im Plus bei 16'173 Dollar. "Doch wie nachhaltig und gesund die Erholungsbewegung ist, bleibt mit kritischen Augen zu beobachten", warnte Timo Emden, Deutschland-Chef des Online-Brokers DailyFX. "Ein Kursverfall solchen Ausmasses hinterlässt einen faden Beigeschmack."

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09:38

In der Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage decken sich Anleger mit Kupfer ein. Der Preis für das Industriemetall stieg am Mittwoch um bis zu 1,2 Prozent und lag mit 7210 Dollar je Tonne so hoch wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren. Damit summiert sich das Plus der vergangenen drei Wochen auf etwa zehn Prozent. Als einen Grund für die Rally nennen Börsianer den steigenden Bedarf Chinas.

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09:15

Der SMI geht ruhig in den Handel. Am breiten Markt aber fällt die Aktie des Apple-Zulieferers AMS auf: Der Kurs lässt wegen Spekulationen um den Absatz des neuesten iPhone deutlich nach. Der Schweizer Aktienmarkt geht freundlich in die Kurse Altjahrwoche. Der SMI steigt um 0,12 Prozent auf 9407 Punkte. Eigentliche Treiber für die Kurse sind derzeit allerdings kaum auszumachen. So haben die US-Aktien am gestrigen Dienstag, als hierzulande feiertagsbedingt noch nicht gehandelt wurde, kaum verändert geschlossen. Und in Asien haben die Aktien am Mittwoch keine klare Richtung gezeigt.

In Marktkreisen wird für den heutigen Börsentag ebenso wie für die verbleibenden Tage im Jahr 2017 mit einem ruhigen Handel gerechnet. Die Mehrheit der Investoren hat die Bücher bereits geschlossen und viele Marktteilnehmer befinden sich in den Weihnachtsferien.

 

 

Im Fokus stehen Credit Suisse (-0, 34 Prozent). Am späten Freitagabend hatte die Bank im Zusammenhang mit der von US-Präsident Trump kurz davor unterzeichneten Steuerreform einen deswegen anfallenden Abschreiber in der Höhe von 2,3 Mrd Franken für das vierte Quartal angekündigt. Der Abschreiber erfolgt wegen Wertberichtigungen auf Steuergutschriften. Gleichzeitig liess die Bank wissen, dass sie mit einem positiven Einfluss der Steuerreform auf die US-Wirtschaft und die eigenen Aktivitäten in den USA rechne, insbesondere im Investment Banking.

Über einen möglichen Abschreiber bei Zustandekommen der Steuerreform wurde bereits im Vorfeld spekuliert, von daher kommt die Nachricht für die Finanzmärkte nicht überraschend. Allerdings liegt der Betrag von 2,3 Mrd Franken etwas über den bisherigen Spekulationen.

UBS (+0,22 Prozent) fallen ebenfalls nicht weiter auf. Auch für die zweite Grossbank unter den Bluechips rechnen die Marktteilnehmer mit einem gröberen Abschreiber wegen der US-Steuerreform. Auch Roche (-0,04 Prozent) und Novartis (+0,12 Prozent ) schlagen nicht sonderlich aus. Unmittelbar vor Weihnachten hatte Novartis noch mitgeteilt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA die Vermarktungsmöglichkeiten für das Leukämie-Mittel Tasigna erweitert hat. So darf Novartis sogenannte TFR-Daten (Treatment-free remission) jetzt auch auf der US-Produktetikette von Tasigna platzieren. Von den EU hatte Novartis die entsprechende Erlaubnis bereits im Sommer erhalten. Ausserdem meldete Novartis für die Tochtergesellschaft Sandoz einen Zwischenerfolg in einem Patentstreit mit Allergan.

Auch das zweite Pharmaschwergewicht Roche wartete noch am Freitag mit Nachrichten auf. So hatte Roche die Übernahme des kalifornischen Biotechunternehmen Ignyta angekündigt, wofür 1,7 Mrd Dollar aufgewendet werden sollen. Ein auffällige Reaktion an der Börse gab es dazu allerdings nicht. Nach Börsenschluss am Freitag gab Roche zudem eine Partnerschaft mit dem Managementberatungs- und Technologie-Dienstleister Accenture bei einer Software-Lösung für die Behandlung von Krebspatienten bekannt.

 

 

Aus dem breiten Markt könnten im Lauf des Tages die Aktien des Pharmazulieferers Siegfried (+1,25 Prozent) eine gewisse Beachtung finden, dies nachdem Siegfried mit der amerikanischen Keryx Biopharmaceuticals ein Produktions- und Lieferabkommen abgeschlossen hat. Bei Landis+Gyr (+0,33 Prozent) könnte der Einstieg des US-amerikanischen Investors Franklin Resources für etwas Rückenwind sorgen. Die Beteiligungsgesellschaft hat erstmals die meldepflichtige Schwelle von 3 Prozent überschritten. AMS (-8,9 Prozent) fallen als einziger vorbörslich gehandelter Wert zurück. Der Titel wird von Kommentaren über enttäuschende Absatzzahlen des iPhoneX von Apple belastet.

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08:35

Börsenschluss in Asien: Aus Furcht vor einem nachlassenden Wirtschaftswachstum ziehen sich einige Anleger aus den chinesischen Aktienmärkten zurück. Der Leitindex der Börse Shanghai fiel am Mittwoch um 0,9 Prozent auf 3275'40 Punkte. Die Industrie-Unternehmen der weltweit zweitgrössten Weltwirtschaft steigerten ihre Gewinn im November zwar um knapp 15 Prozent auf umgerechnet 101 Milliarden Euro.

 

 

Das ist allerdings der geringste Zuwachs seit sieben Monaten. Der japanische Nikkei-Index schloss dagegen knapp im Plus bei 22'911 Zählern. Unterstützung erhielt er dabei von den Kursgewinnen der Öl- und Gaswerte, die von der aktuellen Stärke des Ölpreises profitierten. Japan Drilling, Inpex, Idemitsu Kosan und Japan Petroleum gewannen bis zu 3,3 Prozent.

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08:20

Nach dem Unterbruch durch das Wochenende und die Weihnachtsfeiertage steigt der SMI vorbörslich um 0,33 Prozent auf 9425 Punkte. An der Spitze stehen die Aktien von ABB (+0,46 Prozent), Adecco und UBS (je +0,44 Prozent). Von den SMI-Titeln stehen alle im Plus (zu den vorbörslichen Kursen).

Neuigkeiten von den Grosskonzernen gibt es kaum. Allerdings hat die Credit Suisse (+0,39 Prozent) am vergangenen Samstag mitgeteilt, dass die Steuersenkungen in den USA zu einem Abschrieber und damit zu roten Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 führen würden. Auch die UBS könnte sich in einer ähnlichen Situation befinden.

Trump dürfte CS in die roten Zahlen stürzen

Die Aktien von AMS wurden vorbörslich um gut ein Prozent tiefer indiziert. "Die Aktien von AMS leiden darunter, dass die Papiere von Apple-Zuliefern in Asien deutlich Terrain eingebüsst haben, nachdem sich Analysten negativ über den Absatz des neuen Mobiltelefons iPhone X geäussert haben", sagte ein Händler. Der Sensoren und Spezialchiphersteller AMS zählt zu den Lieferanten von Apple.

Konjunkturzahlen stehen nicht auf dem Terminplan. "Zudem sind viele Marktteilnehmer gar nicht mehr am Markt", sagte ein Händler. "Die Bücher sind mehrheitlich bereits geschlossen."

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08:00

Die Ölpreise sind am Mittwoch etwas gesunken. Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach starken Gewinnen vom Vortag. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Februar 66,70 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 24 Cent auf 59,73 Dollar.

 

 

Am Dienstag war der Brent-Preis zeitweise bis auf 67,10 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Mitte 2015. Auslöser für den Preissprung war ein Bombenanschlag auf eine wichtige Ölpipeline in Libyen. Die Pipeline gehört Waha Oil, einer Tochterfirma der Nationalen Ölgesellschaft (NOC). Die NOC teilte mit, dass mit einem Produktionsausfall von 70 000 bis 100 000 Barrel pro Tag zu rechnen ist. Der Verkauf von Öl ist die Haupteinnahmequelle für das vom Bürgerkrieg zerrissene Libyen.

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07:40

Anleger nutzen erneut den Kurssturz vom vergangenen Freitag zum Einstieg bei Bitcoin. Die Cyber-Devise verteuert sich um 3,9 Prozent auf 16'450 Dollar. Ende vergangener Woche war sie zeitweise um mehr als 30 Prozent auf 10'800 Dollar gefallen.

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06:40

Der jüngste Anstieg der Ölpreise hat am Mittwoch die Tokioter Börse gestützt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index tendiert 0,1 Prozent im Plus mit 22'907 Punkten. Zu den Gewinnern zählten insbesondere Energieaktien. Der Öl- und Gasproduzent Inpex etwa gewann 2,6 Prozent an Börsenwert.

Die Ölpreise waren am Dienstag auf die höchsten Stände seit zweieinhalb Jahren gestiegen. Hintergrund war eine Explosion an einer libyschen Pipeline, die an den Märkten Ängste vor Lieferengpässen schürte. Am Mittwoch gaben die Preise für die Ölsorten Brent und WTI wieder etwas nach.

An den Devisenmärkten in Fernost notierte der Euro wenig verändert mit 1,1863 Dollar. Die US-Währung trat auch zum Yen auf der Stelle mit 113,25 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9894 Franken je Dollar und 1,1736 Franken je Euro gehandelt.

(cash/AWP/Reuters)