+++Börsen-Ticker+++US-Börsen beruhigen sich dank Zinshoffnungen

Die Nordkorea-Krise hat auch zum Wochenschluss die Stimmung an der Wall Street gedrückt. Die unerwartet niedrige Inflation in den USA verhinderte allerdings einen weiteren Tag mit Verlusten.
11.08.2017 22:35
Leichte Beruhigung an der Wall Street am Freitag wegen der unerwartet gering ausgefallenen Teuerung.
Leichte Beruhigung an der Wall Street am Freitag wegen der unerwartet gering ausgefallenen Teuerung.
Bild: Bloomberg

22:35

US-Präsident Donald Trump erneuerte seine Drohungen gegen Nordkorea und brachte über Twitter eine militärische Lösung ins Spiel, sollte sich der kommunistische Staat "unklug" verhalten. "Die Eskalation der geopolitischen Lage zwischen den USA und Nordkorea erschüttert die Nerven der Investoren", sagt Peter Cardillo, Chefökonom bei First Standard Financial.

Die Teuerungsrate in den USA fiel etwas geringer aus als erwartet. Das schürte Spekulationen, dass die Notenbank Fed auf eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr verzichten könnte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schliesst 0,1 Prozent höher auf 21'858 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 erhöht sich um 0,1 Prozent auf 2441 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbessert sich um 0,6 Prozent auf 6256 Punkte. Im Wochenvergleich verringerte sich der Dow um 1,1 Prozent, der S&P um 1,4 Prozent und der Nasdaq-Index um 1,5 Prozent.

Der Snapchat-Betreiber Snap enttäuschte mit seinen Nutzerzahlen die Anleger. Auch das Versprechen der Gründer, zunächst keine Aktien zu verkaufen, konnte Investoren nicht beruhigen. Die Papiere brechen mehr als 13 Prozent ein.

Der Umsatz beim Kaufhausbetreiber J.C. Penney sinkt in den Filialen, die seit mehr als zwölf Monaten geöffnet sind. Zugleich weitete sich der Verlust im abgelaufenen Quartal aus. Die Aktien brechen um über 16 Prozent ein und fielen zeitweise auf ein Rekordtief.

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17:40

Die Schweizer Börse hat zum Wochenschluss erneut nachgegeben. Wegen des immer schärferen verbalen Schlagabtauschs zwischen Nordkorea und den USA fassten die Anleger Aktien nur mit spitzen Fingern an. "Die Situation ist sehr unsicher. Keiner weiss, was über das Wochenende alles passieren", sagt ein Händler. Viele Investoren würden daher auf Nummer sicher gehen und jüngst erzielte Kursgewinne einstreichen.

Der SMI liegt zum Börsenschluss 0,7 Prozent im Minus bei 8884 Punkten. Mit einem Minus von 3,2 Prozent verzeichnet der Leitindex den grössten Wochenverlust im laufenden Jahr.

Der Krieg der Worte hat die Aktienanleger in den vergangenen Tagen weltweit eine Billion Dollar gekostet. Die Nervosität widerspiegelt sich auch im Volatilitätsindex: Das Angstbarometer schiesst 13 Prozent auf den höchsten Stand seit April hoch. Die Marktteilnehmer seien allerdings nicht panisch, erklärt ein Händler. Manch ein Investor nehme die politischen Spannungen auch einfach zum Anlass, seine Gewinne einzustreichen.

Mit Ausnahme der Sika-Aktien, die um 0,5 Prozent steigen, geben die Standardwerte nach. Die stärksten Einbussen verzeichnen Bankaktien und Anteile zyklischer Firmen. Die Banken Credit Suisse und UBS sowie die Versicherungen Swiss Life und Zurich büssen zwischen 0,8 und 1,5 Prozent an Wert ein. Die Aktien des Vermögensverwalters Julius Bär verlieren 1,6 Prozent.

Die Titel des Zementproduzenten Lafarge-Holcim, des Pharmazulieferers Lonza, der Prüffirma SGS sowie der Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch geben bis zu 1 Prozent nach.

Etwas besser halten sich die Anteile der als krisensicher geltenden Pharma-Schwergewichte. Novartis und Roche verlieren 0,7 und 0,3 Prozent. Die Nestlé-Aktien sinken hingegen um 1 Prozent.

Am breiten Markt büssen die Aktien von Schmolz+Bickenbach 4,4 Prozent ein. Ein Händler spricht von Gewinnmitnahmen nach einem guten Ergebnis. "Der Kurs hat das bereits vorweggenommen." Der Stahlkonzern schloss im ersten Halbjahr besser als erwartet ab und hob die Jahresprognose an.

Die Aktien von Meyer Burger fallen um 2,7 Prozent ab. Der Solarindustrie-Zulieferer legt kommende Woche seinen Zwischenbericht vor. Der Kurs hat sich dieses Jahr mehr als verdoppelt. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Freitag.)

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15:45

Die Nordkorea-Krise drückt zum Wochenschluss die Stimmung an der Wall Street. US-Präsident Donald Trump erneuerte seine Drohungen gegen Nordkorea und brachte über Twitter eine militärische Lösung ins Spiel. "Die Eskalation der geopolitischen Lage zwischen den USA und Nordkorea erschüttert die Nerven der Investoren", sagt Peter Cardillo, Chefökonom bei First Standard Financial. "Der Angstfaktor ist der schlimmste Feind der Märkte und verstärkt sich selbst." Der Krieg der Worte hat die Aktienanleger in den vergangenen Tagen weltweit eine Billion Dollar gekostet.

Die unerwartet niedrige Inflation verhindert allerdings einen weiteren Tag mit Verlusten. Die Teuerungsrate fiel etwas geringer aus als erwartet. Das schürt Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed auf eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr verzichten könnte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnet daraufhin mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 21'889 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 steigt um 0,2 Prozent auf 2443 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legt 0,3 Prozent zu auf 6233 Stellen.

Der Snapchat-Betreiber Snap enttäuschte mit seinen Nutzerzahlen die Anleger. Auch das Versprechen der Gründer, zunächst keine Aktien zu verkaufen, konnte Investoren nicht beruhigen. Die Papiere geben gut 12 Prozent nach.

Der Umsatz beim Kaufhausbetreiber J.C. Penney sinkt in den Filialen, die seit mehr als zwölf Monaten geöffnet sind. Zugleich weitete sich der Verlust im abgelaufenen Quartal aus. Die Aktien brechen um 17 Prozent ein und fallen auf ein Rekordtief.

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12:45

Der Schweizer Aktienmarkt notiert zum Wochenschluss erneut deutlich tiefer. Der Leitindex SMI hat die anfänglichen Verluste bis zum Mittag noch weiter ausgebaut. Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sowie die eskalierende Rhetorik zwischen dem US-Präsidenten und dem Machthaber in Pjöngjang bleiben das dominierende Thema. Es sei zu viel gesagt worden, als dass man es als blosses Säbelrasseln abtun könnte, schreibt ein Marktanalyst. Das Umfeld für die tiefe Volatilität der vergangenen Wochen sei damit nicht mehr haltbar. Der Schweizer VSMI ist seit Dienstag angestiegen, allein am Freitag bis zur Mittagszeit um fast 20%.

Zwar sei die Wahrscheinlichkeit gering, dass es wirklich zu einer Eskalation der Situation kommt, so ein weiterer Marktbeobachter. Auch sei es zu früh, um anzunehmen, dass der Rücksetzer an den Aktienmärkten in einer grösseren Bewegung enden werde. Höhere Stimmungsschwankungen seien aber nicht auszuschliessen, und die aktuelle Risikoscheu dürfe nicht unterschätzt werden. An den Devisenmärkten sei jedoch keine Panik zu spüren, heisst es. Allerdings seien sichere Häfen wie der japanische Yen und der Schweizer Franken gefragt. Der Euro fiel zum Franken denn auch zeitweise wieder unter die Marke von 1,13.

Der SMI notiert gegen Mittag 0,9% tiefer bei 8873 Punkten, wobei das bisherige Tief bei 8863 markiert wurde. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert 1,0% auf 1412 und der breite SPI 0,9% auf 10'100 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Titeln notieren alle bis auf einen im Minus.

Deutlich tiefer tendieren weiterhin Vifor Pharma (-3,1%). Für Vifor bestätigte ZKB das Rating "Untergewichten". Die Aktie sei nicht günstig bewertet, und das Unternehmen müsse durch drei schwierige Jahre mit hohen Investitionen gehen, um das Medikament Veltassa zum Fliegen zu bringen, heisst es.

Ausserdem sind Finanzwerte unter Druck: Swiss Life (-1,9%), Bâloise (-1,4%), Zurich (-1,4%) auf Seite der Versicherungen sowie Julius Bär (-1,5%) und Partners Group (-1,4%) aus der Branche der Vermögensverwalter sowie die Grossbankentitel Credit Suisse (-1,4%) und UBS (-1,2%).

Auch Lonza (-1,4%) und Lafarge-Holcim (-1,3%) stehen auf den Verkaufszetteln.

Für Adecco (-1,0%) geht es am Freitag ebenfalls weiter runter, nachdem die Titel des Personalvermittlers am Donnerstag bereits um 6,4% einbrachen. Nachdem Adecco im ersten Quartal noch in den meisten Märkten zu seinen Konkurrenten aufgeschlossen hatte, habe die Gesellschaft nun wieder in Frankreich, dem US-Markt und auch in Deutschland einiges an Boden verloren, kommentiert Kepler Cheuvreux im Nachgang der Zahlenvorlage am Vortag. Ihre Kaufempfehlungen für Adecco bestätigen Kepler Cheuvreux, S&P und J.P. Morgan allerdings am Freitag.

Am Freitag spielt die Musik derweil eher am breiten Markt. Nach Zahlen zum ersten Semester verlieren die Aktien der Industriefirmen Conzzeta (-3,1%) und Schmolz+Bickenbach (-2,2%). Dätwyler (-0,3%) und VZ Holding (-0,2%) geben indes etwas moderater ab. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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12:00

Der «Krieg der Worte» zwischen den USA und Nordkorea hat die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Deren Börsenwert schrumpfte binnen weniger Tage um insgesamt etwa eine Billion Dollar. Das entspricht zum Beispiel der deutschen Wirtschaftsleistung eines Vierteljahres. "Die Drohungen rund um Nordkorea sind bis zu einem Punkt eskaliert, an dem der Markt reagieren musste", sagt Analyst Ric Spooner vom Brokerhaus CMC Markets. Der pan-europäische Aktienindex Stoxx 600 und sein US-Pendant S&P 500 steuerten jeweils auf den grössten Wochenverlust des Jahres zu. Die "Antikrisen-Währung" Gold stieg am Freitag dagegen auf ein Zwei-Monate-Hoch von 1288,97 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag Nordkorea für den Fall weiterer Provokationen mit "Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nie erlebt habe. Der dortige Machthaber Kim Jong Un konterte mit dem Verweis auf einen möglichen Präventivschlag auf den US-Militärstützpunkt der Pazifikinsel Guam.

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10:50

Die Angst vor einer Eskalation der Krise zwischen den USA und Nordkorea verunsichert am Freitagmorgen die Anleger an der Schweizer Börse weiter. Der SMI büsst 0,9 Prozent auf 8871 Zähler ein und steuert auf einen deutlichen Wochenverlust zu. Am Donnerstag war der Leitindex um 0,9 Prozent gesunken.

Die Marktteilnehmer seien nervös und weil die Beteiligungspapiere nach der jahrelangen Hausse inzwischen ohnehin als eher etwas stolz bewertet beurteilt würden, sei die Bereitschaft gross, Gewinne einzustreichen, sagt ein Händler. Dass die Anleger nervös sind, zeige sich auch am Volatilitätsindex, der um weitere rund 10 Prozent auf den höchsten Stand seit April anzieht.

Impulse für die weitere Entwicklung erhoffen sich die Marktteilnehmer neben Firmenergebnissen auch von Konjunkturzahlen. Erwartet werden die US-Inflationsdaten. Kommende Woche steht zudem die Veröffentlichung der Protokolle der Sitzungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB) auf dem Programm. Diese dürften auf Hinweise auf den Zeitpunkt einer möglichen Straffung der Geldpolitik abgeklopft werden.

Sämtliche Bluechips geben nach. Die stärksten Einbussen verzeichnen Bankaktien wie CS, UBS und Julius Bär, aber auch Versicherungstitel wie Swiss Life und Zurich verlieren mehr als 1 Prozent.

Auch zyklische Titel sind im Angebot: Lafarge-Holcim, SGS und die Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch müssen Federn lassen.

Etwas besser schlagen sich die als eher defensiv eingestuften schwergewichtigen Pharmatitel Novartis und Roche und der Lebensmittelwert Nestlé mit Abschlägen von 0,5 bis 0,8 Prozent.

Am breiten Markt fallen die Aktien von Schmolz+Bickenbach um 2,2 Prozent. Der Stahlkonzern schloss im ersten Halbjahr zwar besser als erwartet ab und hob die Prognose an. Aber Gewinnmitnahmen drückten den Kurs, heisst es.

Die Aktien der VZ Holding geben 0,7 Prozent nach. Allerdings habe der Finanzdienstleister die Erwartungen leicht übertroffen, sagen Händler.

Schwächer sind auch die Aktien des Mischkonzerns Conzzeta und der Industriegruppe Dätwyler, deren Zwischenbilanzen als im Rahmen der Erwartungen liegend beurteilt werden.

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09:15

Der Swiss Market Index (SMI) geht mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 8916 Punkten in den Handel. Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sowie die eskalierende Rhetorik zwischen dem US-Präsidenten und dem Machthaber in Pjöngjang bleiben das dominierende Thema.

Die klarsten Verluste verbuchen Lafarge-Holcim (-1,3 Prozent) sowie die Finanztitel Swiss Life und UBS und SGS (je -0,9 Prozent). Die schwergewichtigen Titel von Nestlé (-0,2 Prozent), Novartis (-0,3 Prozent) und Roche (-0,2 Prozent) halten sich vergleichsweise gut.

Givaudan (-0,3 Prozent) zeigen sich unauffällig. Barclays erhöhte das Kursziel für die Aktie, belässt die Einstufung aber auf "Underweight". Die Uhrentitel Richemont und Swatch (je -0,6 Prozent) verlieren stärker als der Markt. Sie könnten Gegenstand einer Untersuchung der Wettbewerbskommisssion werden.

Am Freitag spielt die Musik derweil eher am breiten Markt. Zahlen zum ersten Semester legten zum einen die Industriefirmen Dätwyler (+0,2 Prozent), Schmolz+Bickenbach (-1,1 Prozent) und Conzzeta (-2,4 Prozent) vor, welche alle drei umsatzmässig zulegen konnten. Zum anderen berichtete aus dem Finanzbereich die VZ Holding (+0,1 Prozent) von einer gestiegenen Kundenzahl und einem zuversichtlichen Ausblick auf das weitere Jahr.

Der Schweizer Franken ist gesucht. Der Euro-Franken-Kurs notiert nur noch knapp über 1,13. Zum Dollar steht der Franken derzeit bei 0,962.

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08:22

Mittlerweile sind die Aktienmärkte in Asien geschlossen. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans rutschte 1,6 Prozent ab. Der chinesische CSI300-Index gab 1,3 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index verlor zwei Prozent. Der südkoreanische Kospi-Index fiel um 1,9 Prozent. Die japanischen Börsen blieben wegen eines Feiertags geschlossen. Der Euro wurde kaum verändert mit 1,1767 Dollar gehandelt. Zum Yen notierte die US-Währung bei 108,96 Yen, einem Zwei-Monatstief.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär mit einem Abschlag von 0,3 Prozent bei 8925 Punkten gehandelt. Wegen der Angst vor einer Eskalation der Krise zwischen den USA und Nordkorea dürften sich die Anleger weiter zurückhalten. Besonders grosse Verluste verbuchen die SMI-Titel Addecco, Richemont und Swatch (je -0,6 Prozent). 

Gute Zahlen legten laut Händlern der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach und die VZ Holding vor. Der Mischkonzern Conzzeta und die Industriegruppe Dätwyler schlossen im Rahmen der Erwartungen ab, hiess es am Markt.

Die Marktteilnehmer seien nervös und weil die Beteiligungspapiere nach der jahrelangen Hausse inzwischen ohnehin als eher etwas stolz bewertet beurteilt würden, sei die Bereitschaft gross, Gewinne einzustreichen, sagte ein Händler. Dass die Anleger nervös sind, zeige sich auch am Volatilitätsindex, der in den vergangenen Tagen kräftig gestiegen ist.

Die Investoren richten ihre Aufmerksamkeit heute auch auf die deutschen Inflationsdaten. Eine anhaltend niedrige Teuerung könnte der Diskussion um die Drosselung der EZB-Anleihekäufe neuen Schwung verleihen. Auch in den USA werden Zahlen zur Entwicklung der Verbraucherpreise vorgelegt. Von diesen erhoffen sich Investoren Hinweise auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Zinserhöhungen.

An der Wall Street hatten die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland ihre Verluste ausgeweitet. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,9 Prozent tiefer, während der Nasdaq 2,1 Prozent verlor. Der S&P500 fiel um 1,4 Prozent.

In Tokio blieb die Börse am Freitag wegen eines Feiertages geschlossen. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 1,4 Prozent auf 3215 Punkte. 

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07:15

Die Preise für Rohöl stehen unter Druck. Die Sorte Brent kostet aktuell 51,44 Dollar (-0,9 Prozent) und WTI steht bei 48,16 Dollar (-0,9 Prozent).

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06:34

Der Schweizer Franken gewinnt am Freitagmorgen an Wert. Der Euro-Franken-Kurs steht aktuell bei 1,1310 (-0,15 Prozent). Der Dollar-Franken-Kurs notiert bei 0,9605 (-0,17 Prozent). Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea treiben Investoren in als sicher geltende Anlageklassen.

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06:25

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans rutschte 1,3 Prozent ab. Anleger flüchteten sich in als weniger riskant geltende Anlagen wie den Schweizer Franken, den japanischen Yen oder US-Staatsanleihen. "Dies geschieht zu einer Zeit, zu der an den Aktienmärkten ohnehin eine Korrektur fällig ist, so bietet Nordkorea den passenden Auslöser", sagte der Investmentstratege bei AMP Capital in Sydney, Shane Oliver. Die japanischen Börsen blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag im rhetorischen Schlagabtausch mit Nordkorea nachgelegt. Seine jüngste Erklärung sei womöglich nicht hart genug gewesen, sagte er. Am Dienstag hatte er Nordkorea "mit Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nicht gesehen habe.

(cash/Reuters/AWP)