Brexit-Verhandlungen zwischen Grossbritannien und der EU

Die Europäische Union und Grossbritannien gehen am Montag in die fünfte Runde der Verhandlungen über den für 2019 geplanten Brexit. Gut eine Woche vor einer Zwischenbilanz beim EU-Gipfel versuchen die Unterhändler in Brüssel erneut, bei zentralen Fragen des britischen EU-Austritts voranzukommen. Ein Durchbruch gilt aber als unwahrscheinlich.
09.10.2017 06:34

Anders als bei früheren Runden starten die Gespräche am Montagnachmittag nicht mit den Chefunterhändlern, sondern nur auf Expertenebene. Brexit-Minister David Davis tritt erst zum Abschluss der Runde am Donnerstag mit EU-Vertreter Michel Barnier auf.

Ursprünglich war geplant, dass der EU-Gipfel schon am 19. und 20. Oktober den Weg frei macht für eine zweite Verhandlungsphase, in der es um die künftigen Beziehungen zu Grossbritannien gehen soll. Dies ist der britischen Regierung besonders wichtig. Doch macht die EU zur Bedingung, dass drei wichtige Trennungsfragen vorher weitgehend geklärt sind. Bisher gelang dies nicht.

Dabei geht es um die Rechte der 3,2 Millionen EU-Bürger in Grossbritannien, die Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland und die Schlussrechnung für Grossbritannien nach mehr als 40 Jahren EU-Mitgliedschaft./vsr/DP/he

(AWP)