Bund und Wirtschaftsverbände wollen bessere Finanzierung für Start-ups

Bern (awp) - Die Finanzierungsmöglichkeiten für Start-up-Unternehmen in der Schweiz sollen gestärkt und ausgebaut werden. Die Vertreter des Bundes und von mehreren Wirtschaftsverbänden haben am Mittwoch an einem Treffen in Bern eine entsprechende Erklärung unterzeichnet, wie der Bundesrat am Donnerstag mitteilt. So sollen auch die Bedingungen für entsprechende Investitionen von Vorsorgeeinrichtungen verbessert werden.
13.10.2016 11:30

Unterzeichnet worden ist die Erklärung vom Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann, dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) Alain Berset, dem Schweizerischen Pensionskassenverband (ASIP), der Schweizerischen Bankiervereinigung, dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) sowie Vertreterinnen und Vertretern von Venture Capital-Unternehmen. Sie erklären sich darin bereit, den Risikokapitalmarkt in der Schweiz weiterzuentwickeln.

So ermöglichen zwar die bestehenden rechtlichen Grundlagen den Vorsorgeeinrichtungen Investitionen in "zukunftsträchtige Anlagen". Ein Potenzial zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen werde jedoch "erkannt und soll vertieft geprüft" werden, heisst es in der Mitteilung. Zudem hätten die teilnehmenden Organisationen zugesichert, die Informationslage zu verbessern und ihre Mitglieder für freiwillige Investitionen in wachstumsstarke Jungunternehmen und neue Technologien zu motivieren.

tp/cf

(AWP)