Bundespräsidentin Leuthard trifft Staatsoberhäupter deutschsprachiger Länder

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat an einem Treffen der Staatschefs der deutschsprachigen Länder auf den Handlungsbedarf im Asylbereich fokussiert. Wichtig sei, dass Zugewanderte oder aufgenommene Flüchtlinge wirtschaftlich und gesellschaftlich integriert würden.
27.09.2017 18:25

Dies müsse insbesondere durch Bildung, Ausbildung und den Arbeitsmarkt geschehen. Staaten müssten im Asylbereich zudem die nötigen Instrumente bereit stellen. In der Schweiz seien dies die schnellen Asylverfahren oder die Rückkehrhilfen, hiess es in der Mitteilung vom Mittwoch vom Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation.

Die Bundespräsidentin wertete am informellen Treffen in Luxemburg zudem die wirtschaftliche Entwicklung in Europa als ein wichtiges Signal für die globalen Partner. Dabei habe sie die Bedeutung des Völkerrechts für die internationale Gemeinschaft unterstrichen. Rechtssicherheit sei zentral - auch in Zusammenhang mit dem Brexit.

Neben der Bundespräsidentin und dem Gastgeber Grossherzog Henri von Luxemburg nahmen am Treffen unter dem Themenkomplex "Immigration und Integration" der belgische König Philippe sowie der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein an dem Treffen teil.

Die informellen Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter finden seit 2004 statt und werden abwechselnd von den Teilnehmerländern ausgerichtet. Die Schweiz war zuletzt 2012 Gastgeberin des Treffens und wird diese Rolle 2018 wieder übernehmen.

mk

(AWP)