Bundesrat Burkhalter will das aussenpolitische Profil der Schweiz schärfen

Genf (awp/sda) - Innovativer, selbstbewusster und zuverlässiger Partner der UNO - das sei die Schweiz, sagte Bundesrat Didier Burkhalter bei der Eröffnung der Botschafter- und Aussennetzkonferenz am Montag in Genf. Und die Schweiz werde ihr Profil in der humanitären Hilfe, bei Menschenrechten, bei der Prävention von Konflikten, bei der Bekämpfung von Armut und bei globalen Umweltfragen noch schärfen.
22.08.2016 14:35

Als Gastredner an der viertägigen Veranstaltung unter dem Titel "Die Schweiz - Akteurin und Begünstigte des multilateralen Systems" spricht der italienische Aussenminister Paulo Gentiloni. Genf als diesjähriger Austragungsort unterstreiche die Rolle der Schweiz als Gaststaat und aktives innovatives Mitglied der Vereinten Nationen, schreibt das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Im Anschluss an die Eröffnung der Konferenz trafen sich Burkhalter und Gentiloni zu einem Gespräch.

Rund 320 Vertreter der Schweiz (Botschafterin, Generalkonsuln und Chefs der Kooperationsbüros der DEZA sowie höhere Kader der Bundesverwaltung) kommen von Montag bis Donnerstag zur jährlichen Konferenz zusammen. Sie findet dieses Jahr im Palais des Nations (Völkerbundpalast), dem Hauptsitz der UNO in Genf, statt.

Die ersten beiden Tage der Konferenz sind Podiumsgesprächen und Workshops zu aktuellen aussenpolitischen Themen gewidmet. Am Dienstag werden sich Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, die Bundesrätinnen Doris Leuthard und Simonetta Sommaruga, Bundesrat Alain Berset und Bundeskanzler Walter Thurnherr an die Botschafter wenden.

(AWP)