Bundesrat: Exportrisikoversicherung soll KMU berücksichtigen

Bern (awp/sda) - Die Exportrisikoversicherung soll speziell die Anliegen der KMU berücksichtigen. Das hat der Bundesrat in den strategischen Zielen für die Jahre 2016 bis 2019 verankert, die er am Mittwoch genehmigt hat.
27.01.2016 13:12

Die neuen Ziele der Exportrisikoversicherung (SERV) seien leicht an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst worden, schreibt das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

Ein neuer strategischer Schwerpunkt sei die KMU-Freundlichkeit der SERV-Geschäfte. Die Produkte Bondgarantie und Fabrikationskreditversicherung, die Exporteuren helfen, Liquiditätsengpässe zu überbrücken, hätten sich bewährt und würden insbesondere von KMU rege nachgefragt.

Zu den weiteren strategischen Schwerpunkten gehört die Beobachtung struktureller Veränderungen im Finanz- und Exportgeschäft. Damit soll sichergestellt werden, dass frühzeitig auf Entwicklungen reagiert werden kann.

Die strategischen Ziele 2011 bis 2015 hat die SERV laut dem WBF erreicht. Die SERV, die Versicherungen für Exportrisiken anbietet, war 2007 gegründet worden. Sie habe sich in einer Zeit mit diversen Herausforderungen für die Exportwirtschaft bewährt, hält das WBF fest.

(AWP)