Bundesrat genehmigt Teilnahme an Neuen Kreditvereinbarungen des IWF

Die Schweiz wird weiterhin an den Neuen Kreditvereinbarungen des Internationalen Währungsfonds (IWF), die in schweren Krisenfällen zum Zug kommen, teilnehmen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Zusammenarbeit von 2017 bis 2022 genehmigt.
15.02.2017 16:45

Für die Schweiz nimmt die Schweizerische Nationalbank mit einer Kreditlinie von maximal 7,7 Milliarden Franken an den Neuen Kreditvereinbarungen (NKV) teil. Die dem IWF gewährten Darlehen leistet sie ohne Garantie des Bundes, wie das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen schreibt.

Die NKV stellen einen Teil des finanziellen Sicherungsnetzes des IWF dar, das in schweren Krisenfällen aktiviert werden kann. In diesem Rahmen stellen 38 Vertragsländer dem Währungsfonds Devisen in der Höhe von maximal 250 Milliarden Franken zur Verfügung.

Allerdings können diese nur aktiviert werden, wenn die regulären Mittel des IWF nicht für die Krisenbewältigung ausreichen. Die NKW wurden 1998 im Zuge der Asienkrise geschaffen.

(AWP)