Bundesrat passt Niederspannungs-Installationsverordnung an

Der Bundesrat hat am Mittwoch eine Teilrevision der Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen beschlossen. Damit soll der rechtliche Rahmen für das Elektroinstallationsgewerbe an die aktuellen Bedingungen angepasst werden. Die revidierte Verordnung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft.
23.08.2017 11:25

In den vergangenen Jahren habe sich das Elektroinstallationsgewerbe stark verändert, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Es gebe neue Werkzeuge und Materialien, die Berufsausbildung habe sich gewandelt und der wirtschaftliche Druck sei gestiegen. Energie werde zunehmend dezentral produziert und immer mehr ausländische Anbieter drängten auf den Markt.

Daher sei eine Revision der vor 15 Jahren in Kraft getretenen Niederspannungs-Installationsverordnung nötig geworden. Die Änderungen sollten vor allem die Sicherheit elektrischer Niederspannungsinstallationen beibehalten und möglichst verbessern.

So werden etwa die Voraussetzungen für eine Installationsbewilligung angepasst, wie der Bundesrat schreibt. Auch die Vorschriften über die Aufsicht durch das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI ändern. Weil es immer mehr Anlagen zur Produktion von erneuerbaren Energien wie etwa Photovoltaik-Anlagen gibt, wird deren Installation und Kontrolle genauer geregelt.

Während der Vernehmlassung im Herbst 2016 sei die Revision der Verordnung mehrheitlich gutgeheissen worden, schreibt der Bundesrat.

(AWP)