C20-Treffen der Zivilgesellschaft fordert gerechtes Wachstum

QINGDAO (awp international) - Mit einem Appell zur Armutsbekämpfung, für grüne Entwicklung und Innovation ist das C20-Treffen der Zivilgesellschaft zu Ende gegangen. Auf Vorschlag von Gastgeber China wurde zum Abschluss am Dienstag in Qingdao ein entsprechendes Kommuniqué veröffentlicht. Die in der chinesischen Hafenstadt vertretenen zivilgesellschaftlichen Vertreter fordern darin die grossen Industrie- und Schwellenländer auf, sich auf dem G20-Gipfel im September in der chinesischen Stadt Hangzhou für gerechtes und ausgewogenes Wachstum sowie die Beseitigung der Armut einzusetzen.
06.07.2016 06:33

In dem Abschlusspapier wird festgestellt, dass die Weltwirtschaft weiter stagniere, die Politik der grossen Wirtschaften unzureichend koordiniert sei und "Ungleichheit und Ungleichgewichte in allen Formen weiter hervorstechen und Arbeitslosigkeit weiter hoch bleibt". China, das gegenwärtig die Präsidentschaft der G20 innehat, hatte den Entwurf auf dem Treffen vorgelegt und die Endversion auch mit Teilnehmern aus der internationalen Zivilgesellschaft erarbeitet.

So wurden am Ende noch ein Appell für mehr Steuergerechtigkeit und der Kampf gegen Steuerflucht ebenso aufgenommen wie die Forderung nach mehr Rechten für Wanderarbeiter. Allerdings waren nicht alle grossen Entwicklungsorganisationen in Qingdao vertreten./lw/DP/zb

(AWP)