CKW stoppt Windparkprojekt bei Triengen

Luzern (awp/sda) - Die CKW wird bei Triengen keinen Strom mit Hilfe von Windkraft produzieren. Sie habe aus unternehmerischen Gründen entschieden, das Projekt Kirchleerau/Kulmerau nicht weiterzuführen, teilte die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) am Mittwoch mit.
09.11.2016 13:29

Geplant waren im luzernisch-aargauischen Grenzgebiet vier Windkraftanlagen mit einer Jahresproduktion von 12,5 Millionen Kilowattstunden. Der Windpark hätte damit Strom für rund 2'800 Haushalte produzieren sollen.

Gegen das Projekt formierte sich Widerstand. So wurde verlangt, dass zwischen der Anlage und dem bewohnten Gebiet mindestens 700 Meter Abstand liegen müssen. Als einziger Standort wäre gemäss CKW der bewaldete Fuchshubel in Frage gekommen.

Nach technischen und rechtlichen Abklärungen und Gesprächen mit Anwohnern hat die CKW das Projekt gestoppt. Die Aussichten auf eine Realisierung des Windparks auf dem Fuchshubel seien gering, teilte der Energieversorger mit. Eine Weiterführung des Projektes mache deswegen aus unternehmerischen Überlegungen keinen Sinn.

(AWP)