Corona-Krise bringt US-Personenflugverkehr fast zum Erliegen

Die Corona-Pandemie hat den Personenflugverkehr in den Vereinigten Staaten historisch einbrechen lassen. Im April beförderten US-Fluggesellschaften lediglich rund drei Millionen Passagiere, wie das Verkehrsministerium am Mittwoch in Washington nach einer vorläufigen Schätzung mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang um 96 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum und dem niedrigsten Wert seit Beginn der monatlichen Datenerhebung 1974.
10.06.2020 18:50

Zum Vergleich: Das vorherige Rekordtief der Aufzeichnungen des Ministeriums lag bei 14,6 Millionen Passagieren und datierte von 1975. Die Corona-Krise hat die Luftfahrtindustrie in schwere Finanznot gebracht. Die US-Regierung legte bereits ein Rettungspaket für die Branche auf, doch der Druck auf die Airlines bleibt hoch. Trotz der milliardenschweren Hilfsgelder rechnen Experten mit weiteren drastischen Sparmassnahmen und Stellenstreichungen./hbr/DP/eas

(AWP)

 
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