Corona-Krise - Hongkong will Fluggesellschaft Cathay Pacific mit Milliardensumme retten

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific will ihr Überleben in der Corona-Krise mit milliardenschweren staatlichen Finanzhilfen sichern.
09.06.2020 09:50
A350-Langstreckenjet von Cathay Pacific.
A350-Langstreckenjet von Cathay Pacific.
Bild: www.airbus.com

Die Airline soll über die Ausgabe von Vorzugsaktien, Stammaktien und einen staatlichen Überbrückungskredit insgesamt 39 Milliarden Hongkong-Dollar (knapp 4,5 Mrd Euro) erhalten, wie sie am Dienstag in Hongkong mitteilte. Mehr als die Hälfte des Geldes sollen mit 19,5 Milliarden Hongkong-Dollar die neuen Vorzugsaktien einbringen, die der Staat zeichnet. Weitere 11,7 Milliarden verspricht sich Cathay von der Ausgabe neuer Aktien an Altaktionäre. Der Staatskredit soll 7,8 Milliarden Hongkong-Dollar in die Kasse spülen.

Dem Plan zufolge wird die Regierung in Hongkong nach der Rettung über die Vorzugsaktien gut sechs Prozent an Cathay Pacific halten. Die bisherigen Aktionäre müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Die Hauptversammlung ist um den 13. Juli herum geplant.

Der weitgehende Stopp weltweiter Flüge im Zuge der Corona-Pandemie hat das Unternehmen wie andere Fluggesellschaften in schwere Turbulenzen gestürzt. Langfristig will Cathay Pacific deshalb das gesamte Geschäftsmodell überprüfen.

(AWP)

 
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