+++Coronavirus-Update+++ - Corona: BAG meldet 1343 neue Coronavirus-Fälle - Was in der Schweiz ab 1. März wieder möglich ist und was nicht - Läden öffnen, Restaurants und Terrassen bleiben zu - Berset: «Die Zahlen gehen nicht mehr runter»

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
24.02.2021 18:13
Restaurants müssen weiter geschlossen bleiben.
Restaurants müssen weiter geschlossen bleiben.
Bild: imago images / Andreas Haas

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Das Coronavirus-Update vom Donnerstag, den 25. Februar, finden Sie hier.

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18:15

Läden dürfen öffnen, Restaurants müssen geschlossen bleiben: Trotz entsprechenden Forderungen verzichtet der Bundesrat auf umfassendere Corona-Lockerungen per 1. März. Jetzt wird die Kritik lauter. Die Tages-Zusammenfassung gibt es hier.

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18:00

Wenige Tage vor der erwarteten Entscheidung über eine Notfallzulassung in den USA hat die US-Arzneimittelbehörde FDA dem Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson ein erstes gutes Zeugnis ausgestellt. Der Impfstoff erfülle die Kriterien für eine Notfallzulassung, hiess es in einem am Mittwoch von der FDA veröffentlichten Dokument. Rund vier Wochen nach Verabreichung biete der Impfstoff einen rund 66-prozentigen Schutz vor mittleren oder schweren Covid-19-Krankheitsverläufen. Grössere Sicherheitsbedenken gebe es keine.

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17:40

Die Europäische Union (EU) erwägt die Einführung von Corona-Impfausweisen, um den kriselnden Tourismus wiederzubeleben. Bei dem per Videokonferenz geplanten Gipfel am Donnerstag wollen sich die EU-Staats- und Regierungschefs darauf verständigen, die Arbeit für solche Zertifikate aufzunehmen, wie aus einem Entwurf hervorgeht, den Reuters einsehen kann. Vor allem Spanien und Griechenland pochten darauf, um Geimpften wieder Reisen zu ermöglichen. An den Details der Ausweise müsse noch gefeilt werde. Vor allem die südlichen EU-Staaten haben die Corona-Pandemie stark zu spüren bekommen, da sie großenteils vom Tourismus leben.

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17:20

In Deutschland will die Regierungsfraktionen offenbar gegen Impfvordrängler vorgehen und Bussgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro vorschlagen. Das sieht ein Änderungsantrag der Fraktionen von Union und SPD für das "Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite" vor, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

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17:00

Angesichts eines Aufflammens von Corona-Fällen in Teilen Frankreichs stehen weitere Einschränkungen in dem Land im Raum. Regierungssprecher Gabriel Attal sagte am Mittwoch, die Lage verschlechtere sich und sei in etwa zehn Départements sogar sehr besorgniserregend. In einigen Gebieten drängten sich schnelle und kräftige Massnahmen auf. Attal verwies etwa auf den Teil-Lockdown, der für die Küstenregion des südlichen Départements Alpes-Maritimes beschlossen worden war.

16:30

Die Reaktionen aus Politik und Wirtschaft zu den Lockerungen des Bundesrats sind gemischt. Kritik kommt unter anderem vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse: Mit ihrem Zögern nehme die Regierung langfristige Schäden in Kauf, schreibt Economiesuisse in einer Mitteilung.  Auch die SVP kritisiert den Bundesrat: Dass der Bundesrat nicht schneller öffnet, sei ein Affront, heisst es in einer Medienmitteilung. “Die Bevölkerung und Betriebe werden weiter schikaniert.”  Unverständnis zeigt die FDP: “Trotz der Forderung von einer Mehrheit der Kantone, am 1. März weitere Geschäfte und Betriebe zu öffnen, wird es keine zusätzlichen Öffnungen geben – weder teilweise in der Gastronomie noch im Kulturbereich”. Sie fordert deshalb ein "klares Koordinatensystem" für die nächsten Monate. Die Massnahmen sollen alle zwei Wochen überprüft werden und die Impfkampagne beschleunigt werden.

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) fordert die vollständige Öffnung der Wirtschaft gemäss der Logik des gezielten Schutzes und damit das Ende des Lockdowns. Ausserdem verlangt der SGV "unverzügliche Korrekturen am Härtefallregime".

Unterstützung gibt es von den Gesundheitsdirektoren der Kantone: Die Mehrheit der Kantone stellen sich hinter die vom Bundesrat am Mittwoch beschlossene vorsichtige und schrittweise Lockerung der Massnahmen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. Nicht nachgekommen sei die Landesregierung aber der Forderung nach einer Öffnung der Gastro-Aussenbereiche, schreibt die Gesundheitsdirektorenkonferenz.  Auch die SP ist zufrieden: "Die SP begrüsst, dass der Bundesrat die Reihen schliesst, an seinem vernünftigen Kurs festhält und wissenschaftlich abgestützte Öffnungsschritte plant.” Zu schnelle Lockerungen würden die Fortschritte der letzten Wochen zunichtemachen. Unbefriedigend seien jedoch  die begleitenden Wirtschaftshilfen.

Zum ausführlichen Bericht geht es hier

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16:20

Die Covid-19 Erstimpfungen in den rund 400 Alters- und Pflegeheimen im Kanton Zürich sind abgeschlossen. Die Impfquote bei den Bewohnenden betrug 71 Prozent, bei den Mitarbeitenden 44 Prozent. Diese Woche haben die Zweitimpfungen begonnen, bis Ende März sollen sie abgeschlossen sein.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

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16:15

Der Bundesrat hat am Mittwoch erste Lockerungen der geltenden Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab dem 1. März beschlossen. Bundespräsident Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset informierten vor den Medien in Bern und verkündeten die Entscheide der Landesregierung. Als Erstes werden Aktivitäten mit geringem Übertragungsrisiko ermöglicht. Viele Massnahmen bleiben aber weitere drei Wochen in Kraft. Eine Übersicht:

Läden und Märkte: Einkaufsläden und Märkte für Güter des nicht täglichen Bedarfs, Museen und Lesesäle von Bibliotheken sollen wieder öffnen können. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden muss beschränkt werden. An all diesen Orten gelten Maskenpflicht, Abstandhalten und Kapazitätsbegrenzungen, auch für Einkaufszentren als Ganzes.

Kultur-, Freizeit- und Sportbetriebe: Aussenbereiche von Zoos, botanischen Gärten sowie Sport- und Freizeitanlagen wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien dürfen wieder öffnen. Hier gelten neben Kapazitätsbeschränkungen Maskentragpflicht oder Abstandhalten, erlaubt sind jeweils nur Gruppen von maximal 15 Personen. Wettkämpfe und Veranstaltungen sind im Erwachsenen-Breitensport nicht erlaubt. Das Mannschaftstraining in Sportvereinen ist nicht erlaubt beziehungsweise nur in Gruppen bis 15 Personen und ohne Körperkontakt. Profispiele ohne Zuschauer sind weiterhin erlaubt. Kinos, Casinos, Bars, Discos und Tanzlokale bleiben geschlossen. Anlässe mit Publikum sind weiterhin verboten.

Veranstaltungen und Menschenansammlungen: Im Freien sollen private Veranstaltungen mit bis zu 15 Personen im Familien- und Freundeskreis wieder erlaubt sein. Vereins- oder Gemeindeanlässe sind keine spontane Treffen, sie gelten vielmehr als Veranstaltungen und sind somit verboten. Dies gilt ebenso für andere Freizeitorganisationen wie Anlässe in Pfarrgemeinden, Quartiervereinen und anderen Vereinsaktivitäten. An privaten Veranstaltungen im Innern dürfen weiterhin maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden mitgezählt.

Jugendliche: Jugendliche unter 20 Jahren sollen den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen können. Zudem sollen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder zugänglich sein.

Restaurants: Gastronomiebetriebe müssen weiterhin geschlossen bleiben. Öffnen dürfen nur Take-aways, Schul- und Betriebskantinen sowie Hotelrestaurants für Hotelgäste. Auch Lieferdienste bleiben weiterhin erlaubt.

Skigebiete: Über Skigebiete und Hotels entscheiden weiterhin die Kantone. Sie dürfen die Öffnung nur erlauben, wenn es die epidemiologische Lage zulässt und bei genügend Kapazitäten von Tests, Contact Tracing und Spitälern. Es müssen strenge Schutzkonzepte eingehalten werden. Après-Ski-Aktivitäten sind nicht erlaubt.

Homeoffice: Die Verpflichtung, möglichst zu Hause zu arbeiten, gilt weiterhin. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten.

Maskenpflicht am Arbeitsplatz: Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Wer sich von der Maskentragpflicht dispensieren will, braucht ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten.

Schutz gefährdeter Personen: Besonders gefährdete Personen haben das Recht auf Homeoffice oder auf einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz. Ist das nicht möglich, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Öffentliche Einrichtungen: Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, soziale Einrichtungen, Dienststellen der öffentlichen Verwaltung und der Polizei, Schalter von Betrieben des öffentlichen Verkehrs und die Autovermietung dürfen weiterhin öffnen.

Bundespräsident Guy Parmelin

"Wir verstehen die Kritik", sagte Guy Parmelin. Man verstehe die Unzufriedenheit und auch die Ungeduld, dass man möglichst rasch wieder ein normales Leben führen möchte. "Die von uns ins Auge gefassten Öffnungen bergen aber auch Risiken."

Bundesrat Alain Berset: 

"Wir bleiben optimistisch", sagte Alain Berset. Man könne am 1. März in einer ersten Etappe öffnen. Am 22. März wolle man einen zweiten Öffnungsschritt machen. Ob dieser möglich sei, werde man am 12. März anschauen. 

"Wir wollen alle so schnell wie möglich zurück zur Normalität, müssen aber weiterhin flexibel bleiben im Umgang mit dem Virus", sagte Berset am Mittwoch vor den Bundeshausmedien. Die vergangenen Tage hätten die fragile Situation unterstrichen: "Die Zahlen gehen nicht mehr runter, nicht nur bei uns." Alle müssten deshalb vorsichtig bleiben.

Die Medienkonferenz zum Nachschauen: 

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15:25

Reisende aus Risikoländern müssen bei der Rückkehr in die Schweiz sieben Tage in Quarantäne. Ab dem 8. März gilt dies auch für Rückkehrer unter anderem aus Luxemburg oder den Malediven. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Mittwoch die Länderliste aktualisiert.

Neu auf der Liste stehen auch Antigua und Barbuda, Barbados, Chile, Kuwait, Moldawien und Peru. Neu sind auch mehrere zusätzliche Regionen in Österreich und in Italien betroffen. Ab dem 8. März betrifft die Quarantäne-Pflicht Reisende aus insgesamt 37 Ländern sowie 22 Regionen.

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14:25

In Italien sieht die Regierung noch keine Möglichkeit für eine Aufhebung von Corona-Beschränkungen. "Die epidemiologischen Bedingungen erlauben uns nicht, die Beschränkungen zu lockern", sagt Gesundheitsminister Roberto Speranza im Parlament. Denn es bestehe die Gefahr eines Anstiegs der Infektionszahlen. Die Regierung plane aber, ihre Impfkampagne zu beschleunigen. Italien hatte erst Anfang der Woche ein Verbot für nicht unbedingt nötige Reisen zwischen den 20 Regionen des Landes verlängert.

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13:30

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden 1343 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert. Dies geht aus den heute Mittwoch veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 1'023. Gestern lag dieser Schnitt noch bei 1'010, vor einer Woche bei 1'060. Zudem wurden 43 neue Spitaleinweisungen und 16 neue Todesfälle gemeldet.

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13:00

Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen gehen weiter zurück, aber langsamer als zuvor. Zum sechsten Mal in Folge verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Wochenvergleich einen Rückgang bei den Neuansteckungen, dieses mal um elf Prozent, wie am Mittwoch aus ihrem jüngsten Wochenbericht hervorging. Die Zahlen umfassen Meldungen bis zum 21. Februar. In der Vorwoche lag der Rückgang bei 16 Prozent. Nur in den Regionen Südostasien und östliches Mittelmeer wurden etwas mehr Infektionen gemeldet als in der Vorwoche. Zum dritten Mal ging die Zahl der Todesfälle pro Woche zurück, um 20 Prozent auf rund 66'000.

Der Rückgang sei "wahrscheinlich" das Ergebnis der vielerorts verhängten Schutzmassnahmen. Damit sind unter anderem Handhygiene, Abstand halten und Einschränkungen gemeint, die auf Kontaktreduzierung abzielen. Auch zur Eindämmung der neuen und ansteckenderen Varianten seien diese Massnahmen absolut wichtig. Die zuerst in Grossbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 sei inzwischen in 101 Ländern nachgewiesen worden. Die USA hätten bis 21. Februar erst 1661 Fälle dieser Variante gemeldet.

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09:45

Angesichts deutlich gestiegener Fallzahlen sollen die Corona-Beschränkungen in Polen wieder verschärft werden. Dabei dürfte es um Einreisebeschränkungen und neue Maskenregeln gehen, sagt Gesundheitsminister Adam Niedzielski dem Radiosender TOK FM. Zudem müssten die Massnahmen stärker regional ausgerichtet werden. Die neuen Beschränkungen sollten am Samstag in Kraft treten, es sei aber auch schon früher möglich.

Eine Ankündigung sei noch für heute geplant. Der Minister verweist darauf, dass es mit 12'146 neuen Positiv-Tests einen Anstieg von mehr als 3500 Fällen binnen einer Woche gegeben habe. Polen hatte erst einige Beschränkungen gelockert, indem es Skipisten sowie Kinos, Hotels und Theater mit einer Kapazität von bis zu 50 Prozent geöffnet hat. Die Behörden haben aber auch gewarnt, dass die Lockerungen je nach Lage-Entwicklung wieder zurückgenommen werden müssen.

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09:15

Die ersten drei Corona-Tests zur Selbstanwendung sind in Deutschland zugelassen worden. Das teilt das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mit.

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06:45

Der Bundesrat wird heute sein weiteres Vorgehen in der Coronakrise vorstellen. Erwartet wird, dass auf den 1. März Zoos, Museen oder Bibliotheken wieder öffnen können. Restaurants dürften aber weiterhin geschlossen bleiben. 

Der Bundesrat hat entsprechende Schritte bereits vor einer Woche kommuniziert, musste aber noch die Kantone dazu befragen. 

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden am Dienstag 1131 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert. Dies geht aus den heute Dienstag veröffentlichten Angaben auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Damit liegt der 7-Tages-Durchschnitt der bestätigten Infektionen neu bei 1010. Gestern lag dieser Schnitt noch bei 1002, vor einer Woche bei 1109. Zudem wurden 43 neue Spitaleinweisungen und 14 neue Todesfälle gemeldet.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 4,8 Prozent bei den PCR-Tests und bei 4,2 Prozent bei den Antigen-Schnelltests. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 162,19 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 12. Februar bei 0,92.

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05:55

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 8007 neue Positiv-Tests in Deutschland. Das sind 451 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 59,3 von zuletzt 60,5. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Ziel von Regierung und Bundesländern ist ein Wert von 50, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ab einem dauerhaften Wert von unter 35 haben sie weitere Lockdown-Öffnungen in Aussicht gestellt. 422 weitere Menschen starben, die positiv getestet wurden. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 68'740.

Insgesamt wurden in Deutschland bislang in mehr als 2,4 Millionen Fällen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

Beim Klicken auf die Grafik erscheint die Übersicht zu den weltweiten Fallzahlen-Entwicklung der Johns Hopkins University.

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04:00

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist überzeugt, bis zum Sommer eine "spürbare Besserung" bei den Impfrückständen in Europa zu erzielen. "Die Impfstoffhersteller sind in dieser Pandemie unsere Partner", sagte die CDU-Politikerin der Zeitung "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochausgabe) laut Vorab-Bericht.

Biontech könne mehr Dosen als zunächst angenommen liefern, der Impfstoff von Johnson & Johnson komme hinzu. "Wir haben auf sechs Hersteller gesetzt, drei davon sind inzwischen zugelassen und weltweit nachgefragt, zwei befinden sich kurz vor der Zulassung", erklärte sie. Die EU habe daher mit ihrer Strategie auf die "richtigen Pferde" gesetzt. Das breite Angebot an Impfstoffen, könne auch gegen die Mutationen genutzt werden. "Wenn sich jetzt noch Daten israelischer Forscher bestätigen sollten, dass Biontech-Geimpfte das Virus kaum mehr übertragen, dann wäre das ein weiterer Sprung nach vorn."

Die EU sieht sich mit der Kritik konfrontiert, sie habe versäumt, eine ausreichende und frühzeitige Versorgung mit Impfstoffen für die 27 Mitgliedstaaten zu sichern. Von der Leyen wies den Vorschlag, zur Überbrückung der Impf-Engpässe die zweite Dosis hinauszuzögern, zurück. "Wir sollten uns an die Vorgaben halten, die die Hersteller in ihren ausführlichen klinischen Tests ermittelt haben", sagte sie. "Wir strecken deswegen die zweite Impfung nicht."

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20:45

In Irland soll bis mindestens zum 5. April die höchste Stufe der Corona-Massnahmen gelten. Das sagte Premierminister Micheal Martin am Dienstag im Regierungssitz in Dublin. Die Schulen sollen allerdings schrittweise bereits vom kommenden Monat an wieder geöffnet werden.

Die Infektionszahlen seien zwar rückläufig, so Martin. Doch die britische Virus-Variante B.1.1.7 habe die Situation stark verändert. Inzwischen seien 90 Prozent aller Neuinfektionen in dem Land auf den sich schneller ausbreitenden Virus-Typ zurückzuführen. "Die Wahrheit ist, dass dies die Dynamik erheblich verändert hat, und wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir die nächsten Schritte voran machen", sagte der irische Premier.

Irland hatte zu Beginn des Jahres einen massiven Anstieg der Infektionszahlen verzeichnet. Dieser wurde aber von Experten vor allem mit vorübergehenden Lockerungen an den Weihnachtstagen in Verbindung gebracht.

Inzwischen wird die Zahl der Neuinfektionen auf 100'000 Einwohner landesweit mit knapp 270 angegeben. 

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)