+++Coronavirus-Update+++ - Coronavirus: USA löst Italien als Hotspot ab - weniger Todesopfer in Frankreich

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
25.03.2020 19:21
Eine Frau mit Schutzmaske in New York, im Hintergrund der Sitz der New York Stock Exchange an der Wall Street.
Eine Frau mit Schutzmaske in New York, im Hintergrund der Sitz der New York Stock Exchange an der Wall Street.
Bild: imago images / UPI Photo

19:00

In Frankreich ist die Zahl der Todesopfer binnen eines Tages um 231 auf 1331 gestiegen. Das teilen die Gesundheitsbehörden mit. Mit einem Plus von 21 Prozent ist der Anstieg etwas langsamer als in den beiden vorangegangenen Tagen. In der Statistik der Regierung werden allerdings nur die Patienten geführt, die in Krankenhäusern gestorben sind.

Den Behörden zufolge wurden insgesamt 25.233 Infektionsfälle registriert, 13 Prozent mehr als 24 Stunden zuvor.

18:00 

In Italien sind inzwischen 7503 Menschen am Coronavirus gestorben. Binnen 24 Stunden seien weitere 683 Patienten der Lungenkrankheit Covid-19 erlegen, teilt die Zivilschutzbehörde mit. Der Anstieg fällt damit wieder etwas flacher aus. Am Dienstag wurden 743 neue Todesfälle gemeldet nach 602 am Montag und 650 am Sonntag.

Die meisten Toten seit Bekanntwerden des Virus-Ausbruchs am 21. Februar wurden am Samstag gemeldet: 793 an einem einzigen Tag. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt am Mittwoch auf 74.386, am Vortag waren es noch 69.176 bestätigte Fälle. Italien ist weltweit das Land, das am stärksten von der Epidemie betroffen ist.

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17:50

In den USA ist die Zahl der Virus-Toten binnen eines Tages sprunghaft auf 737 gestiegen. Am Dienstag seien es noch 544 Todesfälle gewesen, teilen die Gesundheitsbehörden CDC mit.

Die USA haben Italien als globaler Coronavirus-Hotspot abgelöst. Dies geht aus Daten der Johns Hopkins University hervor, die am Mittwochnachmittag veröffentlicht wurden. Demnach gibt es derzeit 54'405 aktive Coronavirus-Fälle in den USA und in Italien 54.030 Fälle.

In Italien hat es demnach bisher 69'176 bestätigte Coronavirus-Fälle gegeben, doch sind von dieser Zahl die Toten (6820) und Genesenen (8326) abzuziehen. In den USA hält man bei 55'568 bestätigten Fällen, 809 Toten und 354 Genesenen.

Noch deutlicher vorne sind die USA laut der Statistikseite Worldometer mit 59'445 aktiven Fällen (Gesamtzahl 60'642, 817 Tote und 379 Genesene). In China, wo die Verbreitung der Krankheit mit 81'661 Fällen weiterhin das grösste Ausmass hatte, gibt es aktuell nur noch 4603 aktive Fälle.

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16:50

Die zweite Medienkonferenz des Bundes am heutigen Tag ist nun ebenfalls beendet.

Die Bundesräte Ueli Maurer (Finanzen), Alain Berset (Inneres) und Guy Parmelin (Wirtschaft) sowie SNB-Präsident Thomas Jordan und Fimna-Chef Mark Branson haben diverse wirtschaftliche Unterstützungsmassnahmen des Bundes bekannt gegeben.

Dazu gehören: 

  • Bis 500'000 Franken zinslose, vom Bund garantierte Kredite für Unternehmen. Darüber hinaus Kredite für 0,5 Prozent Zins
  • Die SNB-Covid-19-Refinanzierungsfazilität, die zusätzliche Liquidität für Banken sichern und damit die Kreditvergabe gewährleisten soll
  • Antizyklischer Kapitalpuffers für Banken auf Null gesetzt, um Bilanzen zu entlasten.
  • 120 zusätzliche Taggelder für Arbeitlose

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16:40

Medizinische Schutzausrüstung darf ab Donnerstag nur noch mit Bewilligung aus der Schweiz ausgeführt werden. Das hat der Bundesrat beschlossen. Eine Ausnahme gilt für EU- und Efta-Staaten - sofern diese Gegenrecht gewähren.

Die Verfügbarkeit von Masken, Untersuchungshandschuhen, Schutzbrillen, Überwürfen und weiterem Material in der Schweiz sei unabdingbar, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Wirtschaftsminister Guy Parmelin erklärte vor den Medien in Bern, das sei das Mindeste, um die Belieferung der Schweiz mit diesem Material einigermassen sicherzustellen. Zwar gebe es die Anweisung der EU, die Sendungen freizugeben. Offenbar existierten jedoch noch "administrative Blockaden".

Die Schweiz kann laut Daniel Koch, Leiter Übertragbare Krankheiten des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), umgehend mit der Produktion von Schutzmasken starten. 

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16:00

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter zügig an: Am Mittwochmittag gab es bereits 9'765 bestätigte Fälle, das sind 929 mehr als noch vor 24 Stunden, wie Gesundheitsminister Alain Berset vor den Bundeshausmedien sagte. Berset sprach von einem "erwarteten Anstieg". Es sei "keine Explosion". Die von Bundesrat verordneten Massnahmen würden gut respektiert. 

Keine Angaben machte Berset zur Zahl der am Coronavirus verstorbenen Personen. Gemäss einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestützt auf die Angaben der Kantone waren bis am Mittwochmittag 150 Todesopfer gemeldet worden.

"Wir werden bald die Zahl von 10'000 Tests pro 1 Million Einwohner erreichen", sagte Berset. Damit gehöre die Schweiz zu einem der Länder, wo am meisten getestet werde. Er konterte damit die Kritik von verschiedenen Epidemiologen, wonach die Schweiz zu wenig teste. "Wir werden noch weitergehen."

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15:35

Alle anspruchsberechtigten Arbeitslosen erhalten auf Beschluss des Bundesrates zusätzlich 120 Taggelder. Heute werden zwischen 90 und 520 Taggelder ausgerichtet, je nach Alter, Beitragsdauer und Unterhaltspflichten. Mit der Ausweitung will der Bundesrat Aussteuerungen vermeiden. Die Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosengeld wird um 2 Jahre verlängert, sofern der vollständige Bezug in der laufenden Rahmenfrist nicht möglich ist.

Weiter hat der Bundesrat die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit von 3 auf 6 Monate verlängert. Damit könne die Anzahl Gesuche minimiert und somit das Bewilligungsverfahren beschleunigt werden. Die Frist zur Voranmeldung für Kurzarbeit wird aufgehoben.

Um die kantonalen Behörden zu entlasten, müssen Stellensuchende vorläufig keine Nachweise mehr einreichen, dass sie sich um eine Stelle bemüht haben. Diese müssen aber später nachgereicht werden. Beratungs- und Kontrollgespräche werden telefonisch geführt.

Die Stellenmeldepflicht wird vorläufig aufgehoben. Damit soll die Rekrutierung für medizinisches Personal, in der Pharmabranche, der Landwirtschaft oder der Logistik erleichtert werden.

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Der deutsche Bundestag hat am Mittwoch in der Corona-Krise einen milliardenschweren Rettungsfonds für angeschlagene grosse Unternehmen beschlossen. Über einen "Wirtschaftsstabilisierungsfonds" sollen Firmen mit Kapital gestärkt werden können - der Staat soll sich notfalls wie in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren auch an Unternehmen beteiligen können.

Der Schutzschirm umfasst ein Volumen von insgesamt 600 Milliarden Euro. Unternehmen sollen mit Kapital und Garantien gestärkt werden können. Mögliche Staatsbeteiligungen sollen wieder privatisiert werden, wenn die Krise vorbei ist. Welche Konzerne unter diesen Rettungsschirm schlüpfen könnten, ist derzeit unklar.

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15:15

Die Schweiz dehnt die Einreisebeschränkungen auf alle Schengen-Staaten aus. Bisher waren nur Italien, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von Einreisebeschränkungen betroffen. Für die Bürger dieser Staaten gelten seit vergangener Woche Beschränkungen für die Einreise auf dem Land- und Luftweg.

Die Ausweitung der verschärften Einreisevoraussetzungen tritt um Mitternacht in Kraft. Damit unterlägen nun alle Flüge aus dem Ausland den gleichen Einreisekontrollen, hiess es weiter.

Die Einreise von Schweizer Bürgern sowie Personen aus dem Fürstentum Liechtenstein, Menschen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen, bleibe weiterhin erlaubt. Auch der Transit- und Warenverkehr sei nicht betroffen.

15:05

Die Medienkonferenz ist nun beendet.

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14:40

Die Finanzmarktaufsicht Finma unterstützt das Liquiditätspaket des Bundesrats und ruft die Banken zu einer "umsichtigen Ausschüttungspolitik" auf. Dies sei als "vorbeugende Massnahme" angebracht, um die Widerstandsfähigkeit auch im Falle einer länger dauernden Phase des Abschwungs aufrechtzuerhalten.

Die Finma begrüsse es deshalb, dass sich "gemäss unseren Abklärungen" alle Finanzinstitute in der Schweiz entschieden hätten, ihre Aktienrückkaufprogramme zu sistieren.

Die Finma empfiehlt Verwaltungsräten von Banken und Versicherungen zudem, "sorgfältig abzuwägen", wie hoch ausstehende Dividenden im aktuellen Umfeld ausfallen sollen. "Starke Institute, die freiwillig ihre Ausschüttungen beschränken oder verschieben, werden länger stark bleiben", so die Finma.

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14:30

Ab Donnerstag erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Beträgen bis 500'000 Franken den Kredit zinslos und ohne Gebühren übermittelt, wie Bundesrat Ueli Maurer ausführt. Das gelte auch für ganz junge Firmen, deren Umsatz bei einem Gesuch geschätzt würde. "Wir leben in ausserordentlichen Zeiten", sagte Maurer. Die Notlösung sei nur durch die Solidarität aller zustande gekommen.

Der Bundesrat sei sich bewusst, dass das vorliegende Paket nicht das Ende der Fahnenstange sei, sagte Maurer. Auf dem Radar seien auch die Anliegen der grösseren Unternehmen. Weitere Massnahmen würden Schritt für Schritt geprüft.

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14:25

Der Bund, die Nationalbank und die Finanzmarktaufsicht Finma hätten gemeinsam mit den Banken ein Massnahmenpaket geschnürt, teilte die Nationalbank am Mittwoch mit. In diesem Rahmen werde die neue Refinanzierungsfazilität namens SNB-Covid-19 ab dem (morgigen) Donnerstag eingeführt. So sollen die Banken mit mehr Liquidität erhalten und die hiesige Wirtschaft besser mit Krediten versorgt werden.

Die Refinanzierungsfazilität sei betragsmässig unlimitiert, und Bezüge könnten jederzeit getätigt werden, hiess es. Im Rahmen dieses Instruments könne die SNB auch zusätzliche Refinanzierungsgeschäfte durchführen, um dem Bankensystem bei Bedarf weitere Liquidität zuzuführen.

Auf regulatorischer Seite habe die Nationalbank dem Bundesrat nach Anhörung der Finma zudem beantragt, den antizyklischen Kapitalpuffer per sofort auf null Prozent zu senken. Dies soll die Banken in ihrer zentralen Rolle bei der Kreditvergabe zusätzlich stärken.

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14:15

Vor den Bundeshausmedien infomieren Finanzminister Ueli Maurer, SNB-Präsident Thomas Jordan und Finma-Chef Mark Branson.

Der Bundesrat beschliesst ein Programm zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen über 20 Milliarden Franken. Kredite für Unternehmen bis 500'000 Franken sollen unbürokratisch und in kurzer Frist ausbezahlt werden (mehr Informationen dazu hier).

Die Nationalbank schafft mit der Covid-19-Refinanzierungsfazilität zusätzliche Hilfen für die Banken. Die Finanzaufsichtsbehörde Finma weicht Bestimmungen zur Kapitalausstattung der Banken im Angesicht der Coronavirus-Krise auf.

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13:40

Der Bundesrat will im Lauf des Nachmittags im Bundeshaus vor die Medien treten und vor allem über das bisher 42 Milliarden Franken umfassende Wirtschaftspaket unterrichten.

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13:25

Trotz aller Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus hat nun auch Spanien mehr Todesfälle gemeldet als China. Bis Mittwochmittag sei die Zahl der Toten auf 3434 gestiegen, nach knapp 2700 am Vortag, wie die Gesundheitsbehörden in Madrid mitteilten. Nach Italien ist Spanien damit das zweite Land, das China in der Opferzahl überholt hat. Dort lag die Zahl am Mittwoch bei rund 3150. Inwieweit die offizielle Statistik dort aber die wahre Lage widerspiegelt und wie hoch die Dunkelziffer ist, ist unklar.

Allein in Madrid, dem Epizentrum der Epidemie in Spanien, stieg die Zahl der Toten innerhalb von 24 Stunden um fast 300 auf mehr als 1800. Mehr als die Hälfte aller Todesfälle wurden somit in der Hauptstadt verzeichnet.

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13:00

Papst Franziskus betet mit Christen weltweit gleichzeitig das "Vater Unser". In seinen einführenden Worten sagt das Oberhaupt der Katholischen Kirche, das Gebet richte sich an die Kranken und ihre Familien, Gesundheitshelfer und solche, die ihnen assistierten sowie Behörden, Polizisten und Geistliche. Franziskus hatte am Sonntag alle Christen aufgerufen, gemeinsam am Mittwoch um 12 Uhr italienischer Zeit das "Vater Unser" zu rezitieren.

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11:35

Der britische Thronfolger Prinz Charles ist nach einem Bericht des Fernsehsenders ITV positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 71-jährige künftige König habe "milde Symptome" und befinde ich in Quarantäne in Schottland, berichten britische Medien. 

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10:45

Erst zum dritten Mal in 160 Jahren des Bestehens setzt die Tageszeitung des Vatikans, der "Osservatore Romano", den Druck aus. Druckereien und Zusteller könnten in der Epidemie ihre Dienste nicht sicherstellen, sagt der Herausgeber Andrea Monda. Online werde die Zeitung aber weiter erscheinen. Das Blatt hat nur eine Auflage von etwa 5000 Exemplaren. Zehn Exemplare sollen aber weiter gedruckt werden: Sie werden an Papst Franziskus, seinen Vorgänger Benedikt, einige hohe Würdenträger und das Archiv gehen.

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10:30

Die Sorge einer Ansteckung mit dem Coronavirus treibt chinesische Studenten aus den USA. Eltern mit genügend Geld besorgen einen Privatjet für ihre Sprösslinge, da immer mehr Charterflüge zwischen China und den USA gestrichen werden. Ein Platz auf einem Flug etwa von Los Angeles nach Shanghai kostet nach Angaben des Unternehmens Air Charter Service 23'000 Dollar

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10:00

Die Zahl der Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) um 4191 auf 31'554 gestiegen. Die Zahl der Toten habe um 36 auf 149 zugenommen. Der Präsident RKI, Lothar Wieler, äussert sich zu der Tatsache, dass es in Deutschland bislang relativ wenige Tote gegeben hat. Dies liege zum Teil daran, dass von Anfang an breit getestet worden sei. Deshalb habe man den Erreger vergleichsweise früh entdecken können, und es habe viele milde Fälle gegeben. Zudem seien in Deutschland nicht so viele alte Menschen erkrankt. Wieler betont aber erneut: "Wir sind am Anfang der Epidemie." Natürlich werde die Zahl der Todesfälle steigen. "Es ist völlig offen, wie sich diese Epidemie entwickelt."

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09:30

Sieht so Social Distancing aus? Auch am zweiten Tag, nachdem Grossbritanniens Premier Boris Johnson weitreichende Ausgangsbeschränkungen beschlossen hatte, drängen sich in der Londoner U-Bahn die Leute Körper an Körper, wie der "Mirror" berichtet. Britische Ärzte befürchten, dass die Lage in Grossbritannien noch verheerender als in Italien werden könnte. 


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04:30

Die indische Regierung verbietet den Export des Arzneistoffes Hydroxychloroquin. Experten testen das Malaria-Mittel aktuell auf seine Wirksamkeit bei der Behandlung von Patienten, die mit COVID-19 infiziert sind. Anfang dieser Woche sagte der US-Pharmaverband ASHP, Hydroxychloroquin sei knapp.

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02:15

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hält die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus für "Hysterie". In einer Ansprache an die Nation fordert er die Bürgermeister der abgeriegelten Städte Rio de Janeiro und Sao Paulo auf, "zur Normalität zurückzukehren".

Bolsonaro wird zunehmend wegen seines Umgang mit dem Virus, den er als "Fantasie" und "kleine Grippe" bezeichnet, kritisiert. Er sagt, die schreckliche Situation in Italien werde sich in Brasilien wegen der jüngeren Bevölkerung des lateinamerikanischen Landes und des wärmeren Klimas nicht wiederholen, ihm selbst als ehemaligem Sportler würde Corona nichts ausmachen. Die Zahl der Todesfälle im Land ist am Dienstag nach Regierungsangaben von 34 auf 46 gestiegen, die Zahl der bestätigten Fälle auf 2'201 von 1891.


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01:20

In China gehen den Behörden zufolge die Zahl der neuen bestätigten Coronavirus-Fälle zurück. Die Neuerkrankungen fallen von 78 am Vortag auf 48, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Alle seien Reisende aus dem Ausland. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf den chinesischen Festland auf 81'218, die Todesfälle summieren sich zum Ende des Dienstags plus vier auf 3281.

Hier die Corona Live Map.

 

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00:30

US-Aussenminister Mike Pompeo verschärft seine Kritik am Umgang Chinas mit dem Ausbruch des Coronavirus. Er behauptet, dass die Kommunistische Partei weiterhin der Welt Informationen vorenthalte, die benötigt würden, um den Virus aufzuhalten. In einem Interview mit der Radiosendung "Washington Watch" wiederholt Pompeo frühere Vorwürfe, dass Pekings Verzögerung beim Offenlegen von Informationen beim ersten Auftreten des Virus Risiken für die Menschen weltweit geschaffen habe. Dieses Verhalten habe "wirklich Tausende von Leben aufs Spiel gesetzt". "Meine Sorge ist, dass durch diese Vertuschung, diese Desinformation, der Welt immer noch die Informationen fehlen, die sie braucht, um weitere Fälle oder eine Wiederholung einer solchen Epidemie zu verhindern", fügt Pompeo hinzu.

(Reuters)