CVP kann laut Pfister Legislatur zuversichtlich in Angriff nehmen

Für CVP-Präsident Gerhard Pfister hat seine Partei allen Grund, zuversichtlich in die nächste Legislatur zu steigen. Dank eines "stabilen Wahlresultats", werde es in den nächsten vier Jahren im eidgenössischen Parlament nur noch Mehrheiten mit der CVP geben, sagte er.
09.11.2019 12:52

Von dieser Konstellation müsse die CVP profitieren, führte Pfister in seiner Rede an der Delegiertenversammlung am Samstag in Langenthal BE weiter aus. "Wir wollen nicht nur das 'Zünglein an der Waage' sein", so Pfister. "Wir wollen mit eigenständiger Politik Ergebnisse und Resultate hervorbringen."

Die neuen Verhältnisse brächten der CVP aber auch die Verantwortung, vermehrt aus der Mitte heraus Lösungen zu präsentieren. Profitieren werde davon die Schweiz, denn jedes Land profitiere, wenn eine "Politik der Mitte" zum Tragen komme. Eine Politik, welche ausgleichend, bewahrend und pragmatisch sei.

Es brauche eine Kraft, die zusammenhalte, denn der Erfolg der Schweiz sei ihr Zusammenhalt. Die politische Mitte und mit ihr die CVP habe den Auftrag, diesen Zusammenhalt zu bewahren.

Pfister kündigte an, die CVP werde sich "konsequent für den Erhalt der Bilateralen", für ein "griffiges CO2-Gesetz" und für die Abschaffung der Heiratsstrafe bei den Steuern und der AHV einsetzen. Bei den Wahlen 2023 will die CVP wieder Wähleranteile gewinnen - dies dank eines Wandels hin zu einer "Partei der Ideen".

(AWP)