EFD startet Vernehmlassung zur Einführung des AIA mit zusätzlichen Ländern

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat die Vernehmlassung zur Einführung des automatischen Informationsaustauschs in Steuersachen (AIA) mit zusätzlichen Ländern am heutigen Donnerstag eröffnet. Das Inkrafttreten des AIA ist auf Anfang Januar 2018 vorgesehen, sodass ein erster Datenaustausch 2019 stattfinden werde, teilt die Behörde mit. Die Vernehmlassung dauert bis zum 13. April 2017.
02.02.2017 11:00

Zu den von der Vernehmlassung betroffenen Ländern gehören China, Indonesien, Russland, Saudi-Arabien, Liechtenstein, Kolumbien, Malaysia, die Vereinigten Arabischen Emirate, Montserrat, Aruba, Curaçao, Belize, Costa Rica, Antigua und Barbuda, Grenada, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, die Cookinseln und die Marshallinseln.

Die Schweiz hat den AIA im Jahr 2017 mit allen Staaten der EU inklusive Gibraltar sowie mit Australien, Island, Norwegen, Japan, Kanada, Südkorea sowie mit den Besitzungen der britischen Krone Jersey, Guernsey und der Insel Man eingeführt. Mit diesen 38 Ländern und Territorien werden den Angaben zufolge im Jahr 2018 erstmals Daten ausgetauscht.

cp/ys

(AWP)