exklusiv

«Eine gewaltige Vermögensvernichtung»

Anleger vorab aus Schwellenländern haben die Börsen jüngst beeinflusst, sagt Ewald Nowotny, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank und EZB-Ratsmitglied, im cash-Interview. Er äussert sich zu SNB und EZB-Politik.
17.02.2016 01:00
Interview: Daniel Hügli, Wien
Ewald Nowotny, Gouverneur Oesterreichische Nationalbank und EZB-Ratsmitglied, im cash-Video-Interview.
Bild: cash

cash: Herr Gouverneur Nowotny, wie erklären Sie sich die derzeitigen Turbulenzen an den Märkten?

Ewald Nowotny: Faktum ist: Es gibt eine grosse Nervosität. Das alleine hat schon einen negativen Einfluss. Wir analysieren natürlich, was die Ursachen dafür sein können. Aus meiner Sicht ist die Unruhe doch sehr wesentlich getrieben von den Entwicklungen in den Emerging Markets. Einerseits deshalb, weil sich dadurch eine Eintrübung der Konjunkturlage ergibt. Andererseits haben offensichtlich viele Investoren aus den Emerging Markets verkauft, insbesondere Staatsfonds. Das hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Aktienmärkte.

Welche Anhaltspunkte haben Sie hierfür?

Ich habe persönliche Gespräche geführt. Es ist für mich ziemlich deutlich, dass gerade Staatsfonds und auch Notenbanken derzeit bestrebt sind, möglichst sicher punkto Liquidität zu sein. Gerade für asiatische Staaten ist die frühere Asienkrise ein traumatisches Erlebnis. Diese Staaten werden alles dafür tun, um nicht wieder den Internationalen Währungsfonds ins Land holen zu müssen. Das ist für alle asiatischen Saaten ein ganz zentraler Punkt. Sie sind der Meinung, dass die Intervention des IWF sehr problematisch war. Für sie ist Liquidität jetzt das Allerwichtigste. Dafür haben die Staaten ja auch Reserven angesammelt, damit sie Liquidität entsprechend bereit stellen können.

Inwiefern hat der Einbruch an den Märkten einen Einfluss auf die Weltwirtschaft?

Das wird zunächst einmal davon abhängen, ob wir mit einer längerfristigen Phase der Unsicherheit konfrontiert sind. Oder ob dies eine Phase ist, die sich relativ rasch wieder korrigiert. Aber es besteht gar kein Zweifel daran, dass ein solcher Rückgang, der eine gewaltige Vermögensvernichtung bedeutet, sehr negativ auf die Gesamtstimmung wirkt. Wie stark dieser negative Einfluss ist, lässt sich derzeit noch nicht wirklich festzustellen.

Bankaktien sind ja auch dramatisch gefallen. Finanzhäuser könnten nun vorsichtiger werden bei der Kreditvergabe. Das hätte dann schon einen negativen Einfluss auf die Konjunktur.

Sicherlich, weil auch für die Banken die Frage der Liquiditätshaltung ein sehr entscheidender Punkt ist, so dass sie auf dieser Seite vorsichtig sind. Das unterstreicht ja auch, dass die Massnahmen der Europäischen Zentralbank in dieser Phase von besonderer Bedeutung sind. Weil die EZB ein gewisser Garant dafür ist, dass für Banken zumindest des Euroraumes entsprechende Liquiditätssicherungen möglich sind. In kritischen Phasen ist die Liquidität immer der Schlüsselbereich.

Schon im September letzten Jahres hatten Sie Bedenken wegen der Entwicklung in Schwellenländern geäussert. Ihre Bedenken müssten doch nun um einiges grösser sein?

Ich glaube nicht, dass sich hier massive zusätzliche Faktoren gezeigt haben. Es war damals schon absehbar, was wir nun beobachten können. Man muss aber stark unterscheiden: Bei den 'BRIC'-Staaten, früher der Inbegriff für Dynamik, ist Brasilien sicher in einer schwierigen Lage. Einerseits politisch, andererseits sicher auch wegen einer tendenziellen Dollar-Aufwertung. Russland befindet sich ebenfalls in einer schwierigen Lage, dies aber vor allem wegen des Ölpreises. Indien ist derzeit vergleichsweise ein Hoffnungsträger. China befindet sich in einer massiven Umstellungsphase. Möglichweise zeigt sich hier auch eine zu rasche Liberalisierung, die nun tendenziell zurückgenommen wird. Die Ursachen der Probleme in den Emerging Markets sind also durchaus verschieden.

Nach der Sitzung des EZB-Rates im letzten Dezember waren die Märkte über die beschlossenen Massnahmen der Zentralbank enttäuscht. Sie selber übten danach Kritik, dass die Erwartungen der Märkte zu hoch gewesen waren. Nun sind massive Turbulenzen an den Märkten eingetreten, und für die März-Sitzung hat Präsident Mario Draghi im letzten Monat eine Überprüfung der Geldpolitik angekündigt. Sind die Erwartungen an die EZB nun wieder zu hoch?

Ich habe jedenfalls die Befürchtung, dass sich die Erwartungen wieder in diese Richtung entwickeln könnten. Ich stand im Dezember unter dem Eindruck von Besuchen in London, als ich mit geradezu aberwitzigen Überlegungen konfrontiert wurde, die jeglichen Kontakt zur Realität sichtbar verlassen hatten. Das ist derzeit noch nicht der Fall. Wir haben eine vergleichsweise seriöse Diskussion. Aber es bleibt noch Zeit bis März. Daher, glaube ich, ist es wichtig, hier deutlich zu machen, dass man sich nicht in Gedankenspiele verlieren soll, die schon rein institutionell und technisch nicht durchführbar sind.

Sind die Notenbanken nicht selber Schuld an den überzogenen Erwartungen der Marktteilnehmer? In den letzten Jahren haben die Zentralbanken dank der zunehmend expansiven Geldpolitik den Märkten meistens das geliefert, was diese wollten.

Das ist in der Tat eine sehr schwierige Konstellation. Einerseits kann eine Notenbank nicht im luftleeren Raum agieren. Natürlich muss die Notenbank die Märkte beobachten, natürlich muss sie auch auf Märkte reagieren. Aber umgekehrt darf sich eine Notenbank nicht von den Märkten leiten lassen. Sie muss von sich aus ihr eigenes Urteil bilden und befolgen. Ich denke, dass die Notenbanken, insbesondere die EZB, den richtigen Weg gewählt haben.

Die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen südeuropäischer Länder sind ein Gradmesser für den Zustand der Eurozone. Die Rendite besonders der Portugal-Anleihe ist in der letzten Woche wieder deutlich gestiegen. Ist das nicht bedenklich?

Es zeigt, dass die Märkte eine tendenzielle Nervosität haben und daher auf politische Änderungen und Ankündigungen besonders sensibel reagieren. Ich meine, dass jede Regierung gut beraten ist, die Reaktion von Märkten, die sich ja auch die Refinanzierungsmöglichkeiten auswirken, in ihre Überlegungen einzubeziehen.

Die EZB versucht nun schon seit Jahren, die Konjunktur in der Eurozone nachhaltig anzukurbeln. Das geschieht mit regional sehr unterschiedlichem Erfolg. Verpuffen die Wirkungen der Massnahmen nicht langsam?

Man muss diesbezüglich ein realistisches Bild davon haben, was Geldpolitik kann und was die EZB kann. Es ist der EZB gelungen, ein Absinken in die Deflation zu verhindern, was schon ein grosser Erfolg ist. Es ist der EZB zweitens gelungen, die Funktionsweise des Kreditapparates in Gang zu halten. Natürlich kann die Geldpolitik die Voraussetzungen für Wachstum verbessern. Die tatsächliche Investitionstätigkeit muss aber von den Investoren erfolgen. Das ist von vielen Faktoren abhängig, nicht zuletzt von Erwartungen in die Zukunft. Oder bei öffentlichen Institutionen von den fiskalischen Möglichkeiten.

Stichwort Deflation: Die Entwicklung des Ölpreises spielt der EZB nicht in die Hände, das Ziel einer Inflationsrate von knapp 2 Prozent zu erreichen. Sie liegt seit langem weit weg von dieser Zahl.

Der Ölpreis hat ganz erhebliche Auswirkungen auf die Inflationsentwicklung. Man muss auch realistisch sehen: Keine Notenbank der Welt kann den Ölpreis beeinflussen. Das ist eine Entwicklung, durch die wir durchmüssen. Wir haben in der Tat nicht erwartet, dass der Ölpreis unter 30 Dollar pro Fass fällt. Umgekehrt denke ich: Irgendwo gibt es doch Grenzen. Ich persönlich denke, dass wir schon in der zweiten Jahreshälfte 2016 einen gewissen Echoeffekt sehen werden.

Wie meinen Sie das?

Echo-Effekt heisst: Wenn der Ölpreis konstant bleibt, ist das schon ein stabilisierendes Element. Und das heisst, dass die Inflationsrate nicht weiter zurückgeht. Ich nehme an, dass wir irgendwann einmal doch in eine Situation eines konstanten Ölpreises kommen, weil ich nicht mehr grossen Spielraum sehe für Entwicklungen nach unten.

Ende Februar treffen sich die Finanzminister und Notenbank-Chefs der G20-Staaten in Shanghai. Wird man sich da auf ein abgestimmtes Vorgehen gegen die Turbulenzen an den Märkten einigen?

Notenbanken haben laufend Koordinierung. Eine der grossen Lehren, die man aus der Krise des letzten Jahrzehntes gezogen hat, ist, dass Notenbanken etwa durch Swap-Arrangements sehr viel enger verflochten sind. Umgekehrt muss jede Notenbank natürlich die jeweilige Wirtschafts- und Konjunkturlage in ihrem eigenen Bereich primär berücksichtigen. Es hat sich zum Beispiel gezeigt, dass der Aufschwung in den USA sehr vier rascher und stärker erfolgt ist als ein Aufschwung  im Euroraum. Daher ist es klar, dass die USA zu einem früheren Zeitpunkt mit einer Zinserhöhung begonnen haben. Allerdings gibt es auch jetzt die Diskussion, wie sich diese Perspektive abhängig von den Wachstumsperspektiven in den USA weiter entwickelt. Man kann Notenbankpolitik nicht im luftleeren Raum betreiben, sondern immer nur mit Blick auf die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen. Und die variieren von Region zu Region.

Die US-Notenbank hat, Sie haben es erwähnt, im Dezember zum ersten Mal seit fast zehn Jahren den Leitzins erhöht. Wenn man zum Beispiel in dreissig Jahren auf die Zeit jetzt zurückblickt: Wird man dann von der grossen globalen geldpolitischen Wende reden?

In dreissig Jahren werden wir eine Sache sehr viel besser beurteilen können: Ist die Wachstumsverlangsamung, die wir nun sehen, ein primär konjunktureller Faktor? Oder ist es tatsächlich der Übertritt in eine andere, flachere Wirtschaftsentwicklung, die man mit dem Stichwort 'säkulare Stagnation' (lange Phase mit keinem oder nur schwachem Wachstum geprägt von tiefen Zinsen und tiefer Inflation, Anm. der Red.) umschreibt. Diese Diskussion wird geführt, und es ist meines Wissens derzeit nicht möglich, darauf eine Antwort zu geben.

Sie haben auch die 'Wirkungen und Nebenwirkungen' einer expansiven Geldpolitik angemahnt. Allenfalls sollte man Gegenmassnahmen zu Blasenbildungen ergreifen. Wie sollen die aussehen?

Auch das ist eine Lehre aus der grossen Finanzkrise. Wir haben unter dem Begriff 'makroprudenzielle Instrumente' nun eine Reihe von Möglichkeiten, gezieltere Eingriffe vorzunehmen, um nicht das gesamte Instrumentarium der Zinspolitik nutzen zu müssen. Das heisst konkret: Im Fall einer Immobilienblase kann man Immobilienkredite verteuern, indem man zum Beispiel höhere Eigenkapitalerfordernisse vorgibt oder strengere Bestimmungen für die 'Loan-to-Value-Ratio'. Das sind Dinge, die mittlerweile angewandt werden. Die Nebenwirkungen einer langfristigen Niedrigzinspolitik muss man zwar sehr genau beobachten. Gleichzeitig muss man aber auch Instrumente haben, damit man mit Nebenwirkungen einer solchen Politik umgehen kann, zumindest dort, wo es sich um Blasenbildungen handelt. Es gibt andere Bereiche, die eher strukturell betroffen sind, etwa Lebensversicherungen und Pensionssysteme. Hier stellt sich tatsächlich eine Systemfrage: Wie weit lassen sich Pensionssysteme auf Kapitalbasis aufbauen?

Nochmals zurück zum Euroraum: Wie sehen Sie die Entwicklung in Griechenland?

Ich glaube, dass es in Griechenland in der Tat erhebliche Fortschritte gegeben hat. Das Bankensystem wurde deutlich stabilisiert. Natürlich ist noch etliches zu tun. Aus meiner Sicht ist es daher enorm wichtig, dass die gegenwärtige Regierung im Amt bleibt und das Reformprogramm umsetzen kann. Eine Lage, in welcher der wirtschaftliche Druck die Regierung zu Fall brächte und Neuwahlen anstünden, wäre wahrscheinlich die schlechteste Situation. Im Dialog zwischen Griechenland und den Gläubigern sollten ökonomische wie politische Aspekte berücksichtigt werden. Man muss das auch im Sinn einer längerfristigen Entwicklung betrachten.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte ja unlängst, dass 'das Problem Griechenlands ohne das Instrument einer externen Abwertung zu lösen schwierig ist'. Das heisst, dass Griechenland eventuell temporär aus dem Euro austreten sollte. Ein Teil-Exit…

Naja, das war von vornherein ein Projekt, das nicht realistisch gewesen wäre. Es gibt entweder Ausstieg oder dann Verbleib, alles andere ist sowohl praktisch wie auch psychologisch nicht durchführbar. Griechenland ist mit guten Gründen weiterhin Mitglied der Eurozone. Natürlich ist dann die Möglichkeit einer externen Abwertung nicht gegeben. Griechenland befindet sich aber mitten im Prozess einer internen Abwertung. Die Wirkungen dieses Prozesses bedürfen natürlich einer gewissen Zeit. Man ist gut beraten, Griechenland diese Zeit zu geben. Andererseits sollte man auch darauf achten, dass die Reformdynamik erhalten bleibt.

Die Schweiz und Österreich sind vergleichbare Nationen und befreundete Nachbarn. Allerdings trennt die Staaten die aussenpolitische und geldpolitische Situation. Eine überwiegende Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer würde heute einen Beitritt zur Europäischen Union und zum Euro ablehnen. Können Sie das nachvollziehen?

Als jemand, der die Schweiz ganz gut kennt, kann ich das nachvollziehen. Man muss ganz offen sagen: Natürlich ist der Euroraum derzeit von einer Reihe Problemen gekennzeichnet. Zweitens muss man auch die Sonderstellung der Schweiz sehen. Es ist ein Land, in dem verschiedene Sprachgruppen integriert sind. Nur muss sich umgekehrt die Schweiz immer bewusst sein, dass es für das Land lebenswichtig ist, ein korrektes und gutes Verhältnis mit der EU herzustellen. Das wird nicht einfacher, wenn man keine Mitgliedschaft hat und Einzelverträge aushandeln muss. Die Schweiz war hier bis jetzt erfolgreich. Es gibt, wie Sie wissen, Problembereiche. Und es wird auch an der Schweiz liegen, zur Lösung dieser Bereiche beizutragen.

Und wie überall in Europa haben auch in der Schweiz rechtskonservative Parteien Aufwind…

…das ist leider ein gesamteuropäisches Phänomen. Wobei ich mir jetzt nicht anmasse, von aussen eine Beurteilung der Schweizer Innenpolitik zu geben.

Haben der Schweizer Franken oder skandinavische Währungen in Europa längerfristig überhaupt eine Chance, neben dem Euro zu existieren?

Ich würde mich nicht mehr getrauen, in die Schweiz einzureisen, wenn ich jetzt etwas gegen den Schweizer Franken sagen würde (lacht). Im Ernst: Ich sehe hier durchaus eine Zukunft. Aber es ist klar: Der eigenständige Spielraum für eine kleine Währung ist gegenüber einem grossen Währungsraum eingeschränkt. Das ist ein Preis, den man für eine eigenständige Währung bezahlen muss. Ich glaube aber, dass die Schweizer Notenbank eine sehr kluge Politik betreibt.

Inwiefern?

Sie hatte, im Sinne eines festen Wechselkurses, Zeit eingeräumt für Anpassungsmechanismen. Sie hat dann umgekehrt auch gesehen, dass diese Zeit begrenzt ist. Ich glaube, die Schweiz ist durchaus in der Lage, den doch erheblichen Strukturwandel und Strukturbedarf erfolgreich zu bewältigen.

Der Franken hat sich trotz der Marktturbulenzen in den letzten Monaten gegen den Euro abgewertet. Wir Schweizer rätseln etwas darüber…

Offensichtlich sehen wir hier das durchaus interessante Phänomen, dass inzwischen der Euro zur Fluchtwährung geworden ist und nicht der Franken (schmunzelt). Das muss man in der Tat detailliert analysieren. Wegen der Unsicherheiten in den Emerging Markets und den damit verbundenen erheblichen Kapitalströmen ist unter dem Aspekt der Liquiditätssicherung und dem Aspekt der geringeren Kursvolatilität wahrscheinlich ein grosser Währungsraum wie der Euro attraktiver als ein kleiner Währungsraum. Natürlich spielen hier auch Erwartungen bezüglich Dollar und Euro eine Rolle.

Im Video-Interview äussert sich Ewald Nowotny auch zum Zustand der Wirtschaft in Österreich, zum Zustand der Banken des Landes und zu Franken-Krediten.

Ewald Nowotny (geb. 1944 in Wien) ist seit September 2008 Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und ist in dieser Funktion bis 2018 gewählt. Als Notenbankchef eines Euroraum-Landes vertritt Nowotny Österreich im EZB-Rat in Frankfurt. Davor war er 27 Jahre ordentlicher Universitätsprofessor der Wirtschaftsuniversität Wien. Von 1979 bis 1999 war Nowotny Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat und von 1985 bis 1999 Vorsitzender des Finanzausschusses des Österreichischen Parlaments. Nowotny gehört der Sozialdemokratischen Partei Österreichs an. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.