Ethos will seine Anlagefonds für Privatinvestoren öffnen

Die Anlagestiftung Ethos plant zu ihrem 20-Jahre Jubiläum, ihre Anlagefonds auch Privatinvestoren zugänglich zu machen. Die Anlagestiftung hat die entsprechenden Schritte in die Wege geleitet.
30.01.2017 07:14
Ethos-Präsident Dominique Biedermann.
Ethos-Präsident Dominique Biedermann.
Bild: cash

Die Privatinvestoren können dabei Anteilscheine zu den gleichen Konditionen zeichnen wie die institutionellen Anleger, wie Ethos am Montag mitteilte. Als Grund für die Öffnung der Fonds gibt die Anlagestiftung die hohe Nachfrage an. Ein entsprechendes Gesuch ist bei der Finanzmarktaufsicht Finma hängig.

Die angebotenen Fonds werden gemäss den Nachhaltigkeitsrichtlinien der Stiftung geführt. So enthalten sie keine Wertpapiere aus sensiblen Wirtschaftsbereichen wie der Rüstung, der Gentechnik, der Erdöl- und Nukleartechnik. Ethos nimmt bei allen gehaltenen Aktien auch das Stimmrecht war und publiziert die CO2-Bilanz der Fonds.

Gleichzeitig mit der Öffnung der Fonds lanciert Ethos zusammen mit der Schweizer Börse SIX einen neuen Börsenindex. Der "Ethos Swiss Corporate Governance Index (ESCGI)" bevorzugt Unternehmen, die sich an die Best Practice Grundsätze der guten Unternehmensführung halten und wenig CO2 produzieren.

Als Referenzwert des neuen Index dient der "Swiss Performance Index (SPI)". Der ESCGI wird dabei anzeigen, wie sich der Gesamtheit der vorbildlich geführten Schweizer Unternehmen entwickelt.

(AWP)