EU einigt sich auf Reform von Handelsschutzinstrumenten

Die EU wird künftig härter gegen Billigkonkurrenz aus Ländern wie China vorgehen können. Regierungsvertreter der Mitgliedstaaten einigten sich am Dienstag mit Vertretern des Europaparlaments und der EU-Kommission auf eine Reform der sogenannten Handelsschutzinstrumenten. Sie sieht nach Angaben der EU-Kommission unter anderem eine Verkürzung der Anti-Dumping-Ermittlungen vor. Zudem sollen künftig in bestimmten Fällen höhere Schutzzölle verhängt werden können als bisher. Dies wird dann der Fall sein, wenn Produkte aus Ländern kommen, in denen die Energie- und Rohstoffpreise künstlich verzerrt sind./aha/DP/jha
05.12.2017 22:26

(AWP)