EU-Führung für Gespräche in Peking eingetroffen

PEKING (awp international) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk sind zu politischen Gesprächen in Peking eingetroffen. Zum Auftakt des zweitägigen EU-China-Gipfels sollen sie am Dienstag mit Chinas Regierungschef Li Keqiang zusammenkommen. Bei dem Treffen der Spitzen aus China und Europa sollen Wirtschaftsfragen im Zentrum stehen. Erwartet wird, dass auch der Konflikt um die Einstufung Chinas als Markwirtschaft eine Rolle spielen wird.
12.07.2016 06:39

Bei der Aufnahme in die Welthandelsorganisation (WTO) 2001 war China bis Ende dieses Jahres der Marktwirtschaftsstatus in Aussicht gestellt worden. Der Status würde das Land vor teuren Anti-Dumping-Klagen bewahren - also vor Beschwerden, dass es seine Produkte unter Preis verkaufe. Obwohl China juristisch wohl im Recht ist, hatte sich das EU-Parlament in Europa im Mai mit grosser Mehrheit gegen den Marktwirtschaftsstatus ausgesprochen.

jpt/DP/zb

(AWP)