EU-Kommission geht Verdacht auf Fintech-Blockade durch Banken nach

Die Europäische Kommission ist nach eigenen Angaben dem Verdacht von Wettbewerbsverstössen bei Banken im Umgang mit anderen Finanzfirmen nachgegangen. Geldhäuser könnten demnach Rivalen den rechtmässigen Online-Zugang zu Konto-Informationen von Kunden vorenthalten haben.
07.10.2017 12:00

Am 3. Oktober seien in einigen europäischen Ländern unangekündigte Durchsuchungen durchgeführt worden, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Die Kommission nannte keine Namen von betroffenen Unternehmen. Fintech-Unternehmen hatten sich darüber beschwert, dass Banken ihnen den für ihre Dienste notwendigen Zugang zu Kunden verweigern.

Bei vorläufigen Untersuchungen wird ersten Verdachtsmomenten nachgegangen. Ob die Kommission im Anschluss daran auch formal Vorwürfe erhebt, ist noch offen.

(AWP)