EU-Ratspräsident Tusk: Spanien soll nicht auf Stärke setzen

Angesichts der Zuspitzung im Katalonien-Konflikt mahnt EU-Ratspräsident Donald Tusk die spanische Regierung zur Zurückhaltung. "Ich hoffe, dass die spanische Regierung mehr auf die Stärke des Arguments setzt als auf das Argument der Stärke", erklärte Tusk am Freitag auf Twitter. Für die EU habe sich nichts verändert. Einziger Gesprächspartner sei Spanien.
27.10.2017 16:41

Das katalanische Parlament hatte am Freitagnachmittag mehrheitlich für einen Prozess zur Gründung eines unabhängigen Staates gestimmt. Kurz darauf billigte der spanische Senat die Entmachtung der katalanischen Regionalregierung und andere Zwangsmassnahmen. Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy könnte nun mit harter Hand gegen die katalanische Führung vorgehen./vsr/DP/stk

(AWP)