EU setzt weitere Gebiete auf schwarze Liste der Steueroasen

Die EU-Finanzminister haben am Dienstag in Brüssel weitere Drittstaaten und Gebiete auf die schwarze Liste der Steueroasen gesetzt. Dies sind Bahamas, die US-Jungferninseln sowie Saint Kitts und Nevis.
13.03.2018 12:19

Auf der schwarzen Liste landen jene Drittstaaten und Gebiete, die aus Sicht der EU unkooperativ sind und der Steuervermeidung Vorschub leisten.

Ausserdem beschlossen die EU-Finanzminister, drei Staaten von der schwarzen Liste auf die graue Liste zu setzen. Dabei handelt es sich um Bahrain, die Marshallinseln und St. Lucia. Neu hinzu kommen ausserdem Anguilla, die britischen Jungferninseln, Dominica sowie Antigua und Barbuda.

Die graue Liste umfasst Drittstaaten und Gebiete, die zwar ebenfalls aus Sicht der EU Steuervermeidung praktizieren, aber gegenüber der EU Änderungen zugesagt haben. Auch die Schweiz steht auf dieser Liste.

Im vergangenen Dezember hatten die EU-Finanzminister erstmals eine schwarze und eine graue Listen mit Steueroasen verabschiedet. Damals landeten 17 Staaten auf der schwarzen und 45 Staaten auf der grauen Liste. Doch die Listen war bereits im Januar zum ersten Mal angepasst worden.

(AWP)