EU und Japan wollen Grundsatzvereinbarung zu Handelspakt verkünden

Die EU und Japan wollen am Donnerstag eine erste Grundsatzeinigung über ein umfassendes Freihandelsabkommen verkünden. Die "politische Vereinbarung" soll gegen Mittag bei einem Spitzentreffen in Brüssel bekanntgegeben werden. An ihm werden der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe sowie für die EU Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef teilnehmen.
06.07.2017 06:34

Wann mit einem endgültigen Abschluss und Inkrafttreten des Abkommens gerechnet werden kann, ist unklar. Nach Angaben von EU-Vertretern werden einige bis zuletzt strittige Punkte erst nach Bekanntgabe der "politischen Grundsatzeinigung" geklärt werden können. Dass beide Seiten dennoch schon feiern wollen, wird mit dem am Freitag beginnenden G20-Gipfel in Hamburg erklärt. Bei ihm wollen die EU und Japan gemeinsam ein Zeichen gegen Protektionismus setzen.

Ziel des Freihandelsabkommens ist es, Zölle und andere Handelshemmnisse abzubauen. Das soll zusätzliches Wachstum und neue Jobs schaffen. Japan ist nach den USA und China die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt und damit ein äusserst interessanter Absatzmarkt für europäische Unternehmen./aha/DP/she

(AWP)