EU verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Die EU hat ihre Sanktionen gegen Nordkorea abermals verschärft. Am Donnerstag beschlossene Strafmassnahmen sehen neue Investitionsverbote und Beschränkungen für europäische Dienstleister vor. Betroffen sind unter anderem Unternehmen, die in Chemie, Bergbau und Luftfahrt tätig sind.
06.04.2017 15:41

Die Strafmassnahmen sind nach Angaben der EU eine weitere Antwort auf das Atomwaffenprogramm des kommunistisch regierten Landes. Dieses sei über die Region hinaus eine Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit, erklärte die Vertretung der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel.

Neben den zusätzlichen Wirtschafts- und Finanzsanktionen veranlasste die EU Strafmassnahmen gegen vier Menschen, denen eine direkte Beteiligung an verbotenen Rüstungsprogrammen vorgeworfen wird. Ihre Namen wurden auf die Liste derjenigen Personen gesetzt, von denen in der EU vorhandene Vermögen eingefroren werden müssen. Zudem gelten für sie Einreiseverbote. Auf der Liste stehen damit jetzt 41 Menschen aus Nordkorea.

aha/DP/tos

(AWP)