EU will ihre Kräfte zur Überwindung der Armut bündeln

Mit einer neuen Strategie will die Europäische Union ihrem Ziel näherkommen, bis 2030 weltweit die Armut zu überwinden und nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Erstmals verschreiben sich damit alle EU-Staaten und EU-Institutionen demselben Plan und stimmen ihre Politik in der Entwicklungshilfe ab. Vertreter der Mitgliedstaaten, der EU-Kommission und des Europaparlaments unterzeichneten dazu am Mittwoch eine gemeinsame Erklärung.
07.06.2017 13:24

"Dieser Konsens ist ein Versprechen und ein Appell an uns alle, unsere Kräfte zu bündeln für eine wohlhabende, faire, nachhaltige, sichere Welt und ein Leben in Würde für uns alle", heisst es weiter. "Es steht für unsere Vision, die jetzt in die Wirklichkeit übersetzt werden muss."

Die Europäische Union ist nach eigenen Angaben weltweit der grösste Geber offizieller Entwicklungshilfe. In der gemeinsamen Erklärung betonen die Institutionen, wie eng unter anderem Entwicklungshilfe, Frieden, Sicherheit, Nothilfe, Migration, Umwelt- und Klimaschutz zusammenhängen. Sie bekräftigen den ganzheitlichen Ansatz traditioneller Entwicklungshilfe mit anderen Hilfsinstrumenten, auch privaten Finanzquellen. Und sie bekennen sich zu Partnerschaften mit einer Vielzahl von Akteuren, also auch mit nichtstaatlichen Gruppen./vsr/DP/she

(AWP)