EU will nun bis Mitte Januar über Verkauf von Aurubis-Teilen entscheiden

Die EU-Wettbewerbshüter lassen sich noch etwas mehr Zeit für die Prüfung der geplanten Verkaufs des Geschäfts mit Flachwalzprodukten durch den Kupferkonzern Aurubis . Die Entscheidung soll nun bis zum 17. Januar getroffen werden, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte.
09.10.2018 11:16

Im Sommer hatten die Kartellwächter eine vertiefte Prüfung der Veräusserung durch den Kupferkonzern an den Konkurrenten Wieland-Werke angekündigt. Zunächst sollte bis Mitte Dezember entschieden werden, später hiess es bis zum 3. Januar.

Sorgen bereitet der EU-Kommission die mögliche Konzentration der Marktmarkt. Aurubis hatte Anfang April mitgeteilt, sich mit den Wieland-Werken über einen Verkauf des Geschäftsbereichs geeinigt zu haben. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart. Der Bereich brachte es zuletzt auf 1,3 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Der Verkauf ist Teil eines Umbaus von Aurubis. Mittelfristig sollen die Möglichkeiten zur Rohstoffverarbeitung ausgebaut werden, die Durchlaufzeiten von Edelmetallen verringert und Kapazitätsengpässe am Standort Hamburg reduziert werden./mis/nas/jha/

(AWP)