Eurozone: Haushaltsdefizit und Schuldenquote etwas höher als gedacht

Das öffentliche Haushaltsdefizit und die staatliche Verschuldung in der Eurozone sind im vergangenen Jahr etwas höher ausgefallen als bisher bekannt. Nach Zahlen der Europäischen Statistikbehörde Eurostat vom Montag betrug das Verhältnis der Gesamtverschuldung der 19 Euroländer zu deren Wirtschaftsleistung 86,8 Prozent. In einer vorherigen Schätzung hatte Eurostat eine Quote von 86,7 Prozent angegeben.
22.10.2018 11:45

Das Haushaltsdefizit der 19 Eurostaaten betrugt 1,0 Prozent, wohingegen zunächst von 0,9 Prozent ausgegangen worden war. Trotz der etwas höheren Werte sind Gesamt- und Neuverschuldung von 2016 auf 2017 spürbar gesunken. Das Defizit fiel von 1,6 auf 1,0 Prozent, die Schuldenquote sank von 89,1 auf 86,8 Prozent. Elf Euroländer wiesen demnach Haushaltsdefizite auf, acht Länder erzielten Überschüsse. Zu letzteren gehört Deutschland, die grösste Volkswirtschaft der Eurozone./bgf/jkr/jha/

(AWP)