EZB-Chef Draghi: Wirtschaft benötigt weiter geldpolitische Hilfe

Die Wirtschaft in der Eurozone ist nach Ansicht von EZB-Präsident Mario Draghi weiterhin auf die Unterstützung der Notenbank angewiesen.
06.02.2017 15:45

Dies sei notwendig, damit sich die Inflation wieder nachhaltig dem Ziel von knapp zwei Prozent annähere, sagte Draghi am Montag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel. Der Inflationsanstieg im Dezember und Januar gehe vor allem auf statistische Basiseffekte sowie teurere Energiepreise zurück.

Draghi zufolge ist die Europäische Zentralbank (EZB) bereit, bei ihren umstrittenen Anleihenkäufen in puncto Volumen oder Laufzeit nachzulegen, falls die Inflationsentwicklung nicht mit den Zielen der Währungshüter übereinstimmen sollten. Die Teuerung im Währungsraum war im Januar auf 1,8 Prozent nach oben geschnellt.

(AWP)