«Fake news» oder nicht? Testen Sie Ihr Schweizer Wirtschaftswissen

2016 war das Jahr der «fake news», den falschen Geschichten. Wahre von erfundenen Stories zu unterscheiden ist gar nicht so einfach. Prüfen Sie den Wahrheitsgehalt von acht Schlagzeilen aus der Schweizer Wirtschaftswelt.
30.12.2016 07:05
Von Marc Forster und Daniel Hügli
Fake News: Unwahre Nachrichten verbreiten sich schnell im Internet.
Fake News: Unwahre Nachrichten verbreiten sich schnell im Internet.
Bild: Pixabay

Seit es Menschen gibt, wird geflunkert und werden Geschichten erfunden. Aber nie war so häufig die Rede von "fake news" oder "post-faktischer" Berichterstattung. Letzterer Begriff wurde gar zum Wort des Jahres. Der Grund: Im US-Wahlkampf kursierten im Internet und den Sozialen Medien zahlreiche Geschichten über die Kandidaten, die entweder die Tatsachen stark verdrehten oder gar schlicht unwahr waren.

Besonders den Anhängern des republikanischen Kandidaten Donald Trump wurde vorgeworfen, dass sie fake news verbreiten. Etwa jene, dass Hollywood-Grössen wie Matt Damon oder Denzel Washington den Milliardär unterstützten - die beide für ihre Nähe zu den Demokraten bekannt sind. Oder, dass der amtierende Präsident Barack Obama nicht in den USA geboren wurde. Das nährte die Behauptung, dass Trump nur dank fake news zum Präsidenten gewählt wurde - was aber selbst einen zweifelhaften Wahrheitsgehalt hat.

Wie stehts mit Ihnen? Lassen Sie sich von Fake News übertölpeln? Wir haben acht Schlagzeilen aus der Schweizer Wirtschaftswelt 2016 geschreiben, von denen ein Teil wahr, ein anderer Teil "fake news" ist. Prüfen Sie Ihr Wissen. Die Auflösung finden Sie nach ein bisschen Scrollen ganz unten.

 

1. ENDLICH! «Nach Goldbären und Goldhasen: Lindt will China-Markt mit Schoggi-Drachen erobern»

 

2. ÜBERRASCHUNG: «CEO der Alternativen Bank Schweiz gewinnt Online-Wahl zum Banker des Jahres vor Thiam, Ermotti & Co.»

 

3. GAHTS NO?: «Credit Suisse sucht Chauffeur für Top-Management und Verwaltungsräte auf Internet-Jobportal»

 

4. UNERHÖRT! «Tamedia-Chef Christoph Tonini holt 2015 mit sechs Millionen Franken so viel Entschädigung wie Julius-Bär-CEO Boris Collardi»

 

5. WAHRE LEIDENSCHAFT? «Kühne+Nagel-Mehrheitsaktionär Klaus-Michael Kühne verkauft alle Aktien des Logistikunternehmens und steckt die Milliarden in den Hamburger Sportverein»

 

6. NOCH NICHT GENUG GEHABT: «Ex-CS-Chef Brady Dougan eröffnet in New York eigene Investment-Firma für Ultrareiche und Staatsfonds»

 

7. DIE WELT ATMET AUF: «Roche bringt die vor Jahrzehnten erfundene Pille gegen Alkoholrausch nun endlich auf den Markt»

 

8. UHRENBRANCHE STELLT PRODUKTION UM: «So wie im neuen Exportmarkt Iran von rechts nach links geschreiben wird, laufen Uhren dort nun im Gegenuhrzeigersinn»

 

Auflösungen:

1. Fake news

 

2. Keine fake news

 

3. Keine fake news

 

4. Keine fake news

 

5. Fake news

 

6. Keine fake news

 

7. Fake news

 

8. Fake news