Fillon verteidigt wirtschaftsliberales Programm gegen Kritik

Der von einer Affäre belastete französische Präsidentschaftskandidat François Fillon hat Kernpunkte seines wirtschaftsliberalen Wahlprogramms gegen Kritik verteidigt. Der Konservative will die Regelarbeitszeit von 35 Stunden in der Woche abschaffen und 500 000 Jobs im öffentlichen Dienst abbauen. "Diejenigen, die dieses (Wahl-) Projekt als eine Säuberungsaktion bezeichnen, täuschen sich", sagte der Ex-Premierminister am Montag in Paris.
13.03.2017 14:08

Fillon wehrte sich gleichzeitig gegen neue Vorwürfe, teure Anzüge als Geschenk entgegengenommen zu haben. "Das ist mein Privatleben, das geht keinen etwas an", sagte der 63-Jährige dem Sender Europe 1.

Fillon wird seit Ende Januar vom Verdacht einer Scheinbeschäftigung seiner Frau belastet. Für diesen Mittwoch ist Fillon von Ermittlungsrichtern vorgeladen. Dabei droht ihm die Eröffnung eines Verfahrens. Er hatte die Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen. In Umfragen für den ersten Wahlgang im April liegt Fillon auf Platz drei - hinter der Rechtspopulistin Marine Le Pen und dem unabhängigen Bewerber Emmanuel Macron./cb/DP/jha

(AWP)