Frankreichs Präsidentenwahl in Übersee begonnen

Die mit Spannung erwartete Wahl eines neuen französischen Staatspräsidenten hat am Samstag auf der französischen Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon vor der kanadischen Ostküste begonnen. Dort gibt es nach Auskunft der örtlichen Behörden rund 5000 Wahlberechtigte.
22.04.2017 13:39

Wähler in Französisch-Guyana in Südamerika, auf den französischen Karibikinseln sowie in Französisch-Polynesien im Pazifik sind ebenfalls schon am Samstag aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben.

Der Grossteil der 47 Millionen französischen Wahlberechtigten kann dann am Sonntag abstimmen. Die Wahl hat auch für Europa eine grosse Bedeutung, denn bei einem Sieg von extremen Kandidaten drohen der EU schwere Turbulenzen.

Die rechtspopulistische Kandidatin Marine Le Pen will die Euro-Währung verlassen, auch der Linksaussen-Kandidat Jean-Luc Mélenchon attackiert Brüssel. Der Wahlkampf war auch stark von der Frage des Terrorismus geprägt. Die entscheidende Stichwahl ist am 7. Mai geplant.

(AWP)