Französische Babynahrung darf in der Schweiz vertrieben werden

Bern (awp/sda) - Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder, die in Frankreich nach dortigem Recht zugelassen wurden, dürfen in die Schweiz importiert und hier verkauft werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat gemäss dem Cassis-de-Dijon-Prinzip entschieden.
13.09.2016 08:39

Wie der am Dienstag im "Bundesblatt" veröffentlichten Allgemeinverfügung zu entnehmen ist, hat das Lebensmittel den einschlägigen technischen Vorschriften der EU und Frankreichs zu entsprechen. Bei Herstellung des Lebensmittels in der Schweiz müssen die schweizerischen Vorschriften über den Arbeitnehmer- und den Tierschutz eingehalten werden.

Gegen diese Verfügung kann innert dreissig Tagen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden. Dieser wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

mk

(AWP)