In Freiburger Bahnanlagen soll über eine Milliarde Franken fliessen

Die SBB und der Kanton Freiburg haben am Montag einen Entwicklungsplan mit dem Namen "Gesamtperspektive Freiburg" unterzeichnet. Der Plan sieht vor, dass bis 2030 über einer Milliarde Franken in Freiburger Bahnentwicklungs- und -Instandhaltungsprojekte investiert werden.
22.10.2018 16:31

Allein 250 Mio. Franken fliessen in den Ausbau und die Instandhaltung von Bahnhöfen, wie SBB-Chef Andreas Meyer am Montag in Freiburg vor den Medien bekanntgab. So will die SBB beispielsweise im Bahnhof Freiburg eine zweite Personenunterführung bauen, um den Zugang zu den Perrons zu verbessern.

57 Mio. Franken will die SBB für den Bau eines 68 Meter hohen Hochhauses neben dem Bahnhof aufwenden.

Zusammen mit den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF gedenkt die SBB, 400 Mio. Franken für Verbesserungen der Bahninfrastruktur auszugeben. So soll beispielsweise im freiburgischen Broyebezirk ein neues Logistikzentrum entstehen und in Givisiez ein neues Gleis, das Regionalzügen das Überholen von Güterzügen erlaubt.

Es ist bereits die zehnte "Gesamtperspektive", welche die SBB zusammen mit kantonalen Behörden vorlegt. Jene für Freiburg bestätigt nach SBB-Angaben den gemeinsamen Willen der Behörden und der SBB, die Gestaltung des Verkehrsangebots, der Infrastruktur und der Räume um die Bahnhöfe voranzutreiben. Auf diese Weise werde eine koordinierte Entwicklung gewährleistet.

Der Kanton Freiburg weist seit mehreren Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum auf. Dementsprechend gross sei die Bedeutung der Mobilitätsentwicklung in diesem Kanton, sagt die SBB.

(AWP)