G20: Moskau weist Trumps Vorwurf der Destabilisierung zurück

Russland hat Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, Moskau wirke destabilisierend. "Mit dieser Sichtweise sind wir nicht einverstanden", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau. Trump hatte bei seinem Besuch beim engen Nato-Verbündeten Polen in Warschau Schritte der USA gegen angeblich "destabilisierendes Verhalten" Russlands angekündigt. Einzelheiten nannte er aber nicht.
06.07.2017 12:53

Einen Tag vor der ersten Begegnung der Präsidenten Trump und Wladimir Putin beim G20-Gipfel sagte Peskow, Russland verstehe noch nicht, wie die USA künftig das Verhältnis zu Moskau gestalten wollten. Er erwiderte damit Aussagen von US-Aussenminister Rex Tillerson. Der hatte gesagt, Washington verstehe die künftige russische Linie noch nicht. "Das ist eine Gegenseitigkeit, die man in dem Fall nur bedauern kann", sagte Peskow der Agentur Interfax zufolge. Das Treffen in Hamburg solle das wechselseitige Verständnis fördern.

Putin wurde am späten Donnerstagabend in Hamburg erwartet./fko/DP/stw

(AWP)