G7-Finanzminister beenden Beratungen - Handelsstreit dauert an

Die Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Gruppe der führenden westlichen Industrieländer ringen weiter um eine gemeinsame Linie in der Handels- und Steuerpolitik. Zum Abschluss ihres Treffens an diesem Samstag im italienischen Bari wird nur ein Minimalkonsens erwartet. Auf Druck der USA wird die gemeinsame G7-Erklärung dem Vernehmen nach eine eher allgemeine Formulierung zur Bedeutung des Handels enthalten.
12.05.2017 19:19

Unter US-Präsident Donald Trump blockieren die Vereinigten Staaten im Kreis der Top-Wirtschaftsmächte ein klares Bekenntnis zu freiem Handel. Erst vor zwei Monaten konnten sich die Finanzminister der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in Baden-Baden nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigen. Damals hiess es lediglich: "Wir arbeiten daran, den Beitrag des Handels zu unseren Volkswirtschaften zu stärken."

Das strittige Thema Handel dürfte nun auf Ebene der Staats- und Regierungschefs der G7 in zwei Wochen beim Gipfel auf Sizilien behandelt werden und beim G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg./sl/DP/stk

(AWP)