G7-Staaten: Starker Zuwachs der Migration wegen Klimawandel

Der Klimawandel wird in den kommenden Jahren zu einem starken Zuwachs der Migrationswelle in Richtung Europa beitragen. Dies geht aus Dokumenten hervor, die beim Gipfeltreffen der G7-Gesundheitsminister am Sonntag in Mailand geprüft werden.
05.11.2017 13:03

In Zukunft könnten sich bis zu zehn Millionen Menschen gleichzeitig wegen der negativen Auswirkungen des Klimawandels wie extreme Trockenheit und Hitzewellen in Bewegung setzen, geht aus den Dokumenten hervor, in denen die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen beleuchtet werden.

Bis Ende des 21. Jahrhunderts wird mit einer durchschnittlichen Steigerung der Temperatur um 1,5 Grad im Vergleich zu 1850 gerechnet. Bereits zwischen 2000 und 2016 sei die Zahl der Menschen, die der Hitzewelle ausgeliefert sind, um 125 Millionen gestiegen, hiess es. Wegen des Klimawandels nehmen Krankheiten wie Malaria zu.

Ausserdem sei mit Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion zu rechnen. Bis 2050 rechnen die Experten mit einer Reduzierung der Getreideproduktion von sechs Prozent auf globaler Ebene. Beim Reisanbau soll der Rückgang wegen der steigenden Temperaturen auf der Erde zehn Prozent betragen. Auch Probleme mit der Wasserversorgung werden die globale Landwirtschaft belasten, hiess es.

(AWP)