Geldpolitik - Fed hält Tür für neue Krisenhilfen offen

In der von der Corona-Pandemie ausgelösten tiefen Rezession in den USA hält die Notenbank Fed den Zins nahe null und die Tür für neue Krisenhilfen offen.
29.07.2020 20:00
Fed-Chef Jerome Powell an einem Hearing in Washington im November 2019.
Fed-Chef Jerome Powell an einem Hearing in Washington im November 2019.

Die Zentralbank verpflichte sich, die gesamte Bandbreite ihrer Instrumente zu nutzen, bekräftigten die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell am Mittwoch. Die Viruskrise laste schwer auf der Wirtschaft.

Angesichts einer Welle von Corona-Neuinfektionen in den USA hat die Fed erst jüngst eine Reihe ihrer Kreditprogramme erweitert und bis zum Jahresende verlängert. Diese Krisenhilfe und der nun weiterhin in der Spanne zwischen null und 0,25 Prozent gehaltene Leitzins sollen dafür sorgen, dass die Wirtschaft an günstiges Geld kommt und sich schnellt wieder erholt.

Jüngste Daten signalisieren bereits Besserung - nach einem nie dagewesenen Konjunktur-Einbruch im Frühjahr. Experten erwarten für die am Donnerstag anstehenden Daten zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal ein aufs Jahr hochgerechnetes Minus von sage und schreibe 34,1 Prozent.

(Reuters)