Gelpolitik - Inflation lässt Chinas Zentralbank in kleinen Schritten gehen

Die chinesische Zentralbank will im Kampf gegen eine ausufernde Inflation an ihrer vorsichtigen Geldpolitik festhalten.
16.11.2019 07:47
China-Flagge weht unter Beleuchtungskörpern am Tiananmen-Platz in Peking.
China-Flagge weht unter Beleuchtungskörpern am Tiananmen-Platz in Peking.
Bild: cash

Dies führte die Notenbank PBOC in ihrem am Samstag veröffentlichten geldpolitischen Bericht zum dritten Quartal aus.

Die Notenbank Chinas steckt in einem Dilemma. Zum einen stiegen die Lebenshaltungskosten im Oktober mit 3,8 Prozent so stark wie seit acht Jahren nicht mehr. Der wichtigste Preistreiber war Schweinefleisch, das wegen der Afrikanischen Schweinepest im Oktober doppelt so viel kostete wie vor Jahresfrist.

Zum anderen bremst der Handelsstreit mit den USA die chinesische Wirtschaft aus. Trotz der steigenden Inflation rechnen Experten damit, dass die Notenbank in der kommenden Wochen den neuen Referenzzins LPR (loan prime rate) den dritten Monat in Folge senken könnte. 

(Reuters)