Golf von Oman: Japanischer Betreiber bestreitet Torpedo-Angiff

Nach dem mutmasslichen Angriff auf zwei Öltanker im Golf von Oman hat der japanische Betreiber eines der beiden Tanker bestritten, dass sein Schiff von einem Torpedo getroffen worden sei. Die Besatzungsmitglieder hätten noch vor der Explosion "fliegende Objekte" gesehen, sagte der Präsident der japanischen Firma Kokuka Sangyo bei einer Pressekonferenz in Tokio am Freitag. Die Besatzung sei mittlerweile auf den Tanker "Kokuka Courageous" zurückgekehrt, sagte Yutaka Katada weiter.
14.06.2019 07:43

Betroffen waren am Donnerstag ein von einem deutschen Unternehmen gemanagter Frachter, der einer japanischen Firma gehört, sowie ein Schiff einer norwegischen Reederei. Beide Tanker wurden beschädigt, die Besatzungen wurden zunächst in Sicherheit gebracht.

Die betroffene Meerenge, die Strasse von Hormus, ist eine der wichtigsten Seestrassen überhaupt, sie verbindet die ölreiche Golfregion mit dem offenen Meer. Über sie läuft ein grosser Teil des weltweiten Öltransports per Schiff. Die Rohölpreise stiegen deutlich./tk/DP/zb

(AWP)