Grobritannien-Geschäft bereitet RWE-Tochter Innogy weiter Kopfzerbrechen

Für die RWE-Tochter Innogy hat sich die Lage im Problemmarkt Grossbritannien weiter verschlechtert. Zwar laufe der interne Umbau des Stromkonzerns in dem Land, der nach den vor knapp zwei Jahren entdeckten Fehlern in der Abrechnungssoftware eingeleitet worden war, nach Plan. "Allerdings gestaltet sich die allgemeine Marktsituation in Grossbritannien zunehmend schwierig", sagte Finanzvorstand Bernhard Günther der "Börsen-Zeitung" laut einem am Donnerstag verbreiteten Vorabbericht.
15.06.2017 09:04

Mittlerweile sei sogar die Rede von Preisregulierungen. "Das betrifft alle", sagte er. Dann würde die Regierung den Unternehmen vorschreiben, welche Preise sie maximal nehmen dürfen. Gleichzeitig steigen die Einkaufspreise für Strom und Gas. Das führt laut Günther dazu, dass Innogy zwar intern vorankommt auf der Kostenseite, aber die Marge schrumpft. Grossbritannien ist der grösste Auslandsmarkt von Innogy./zb/jha/

(AWP)