Grössere Veränderungen beim Schweizerischen Energierat

Bern (awp/sda) - Beim Schweizerischen Energierat kommt es zu grösseren Veränderungen: Der langjährige Generalsekretär Jürg Bartlome tritt ab, die Beratungsfirma Ernst & Young steigt in die Vereinsführung ein. Die Organisation spricht von einer Neuaufstellung.
10.11.2016 06:35

Anlass für die Neuaufstellung seien "die grossen Umwälzungen in der Energieversorgung verbunden mit strukturellen Veränderungen in allen Sparten der Energieversorgung in einem globalen Rahmen", heisst es in einem Communiqué vom Mittwochabend.

Künftig wolle der Rat Lehren und Erkenntnisse weltweiter Entwicklungen mit "mehr Gewicht" in die schweizerische Energie- und Klimapolitik einbringen. Dazu sollen "neue Formate" für den Dialog unter den Top-Entscheidungsträgern in der Energiewirtschaft und -politik der Schweiz lanciert werden.

An der Generalversammlung vom Mittwoch sei Jürg Bartlome, der den Verein seit 1997 führte, verabschiedet worden, hiess es weiter. Benjamin Teufel von Ernst & Young soll den Energierat bei der Vereinsführung unterstützen. Gewechselt wird auch der Präsident: Turnusgemäss gibt Ständerat Martin Schmid das Amt an Kurt Rohrbach, Noch-Präsident des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, ab.

Der Schweizerische Energierat ist nach eigenen Angaben eine wirtschaftsnahe, nicht kommerziell ausgerichtete Nichtregierungsorganisation. Ihm gehören Mitglieder der Energiewirtschaft, Vertreter der Energiekonsumenten, der Wissenschaft und interessierter Behörden an.

(AWP)