Hongkong will Elfenbeinhandel verbieten

Hongkong (awp/sda/dpa) - Hongkong will in Zukunft den Handel mit Elfenbein in seinem Territorium verbieten. Die Regierung der früheren britschen Kronkolonie verabschiedete am Mittwoch einen Gesetzesentwurf, über den die Abgeordneten im Januar abstimmen sollen.
21.12.2016 11:34

Das Gesetz sieht ein Totalverbot des Elfenbeinhandels bis zum Jahr 2021 und härtere Strafen etwa für den Handel mit Wildtieren vor.

Tierschützer in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong begrüssten den Schritt. Bislang habe es keine Verfolgung der Strippenzieher des organisierten Wildtierschmuggels gegeben, sagte Alex Hofford von der Tierschutzorganisation WildAid.

Unter dem Artenschutzabkommen CITES ist der internationale kommerzielle Handel mit Elfenbein seit 1990 verboten. Lokal wurde aber weiterhin mit Elfenbein gehandelt. Die Nachfrage, vor allem aus Asien, ist gross. Auch die Regierung in Peking soll voraussichtlich bis Jahresende einen Zeitplan zur Schliessung des Marktes für Elfenbein in China vorlegen.

(AWP)