Indischer Haushalt nach Bargeldreform - mehr Ausgaben für Ärmere

Der indische Finanzminister Arun Jaitley hat am Mittwoch den ersten Haushalt Indiens nach einer radikalen Bargeldreform dem Parlament vorgestellt. Zu den Budgetposten mit dem grössten Plus gehörten Hilfsprogramme für auf dem Land lebende, ärmere Inder sowie die Ausgaben für Infrastruktur. Man wolle so auch die negativen Folgen der Reform abfedern, so Jaitley.
01.02.2017 13:28

Anfang November hatte die Regierung praktisch ohne Vorwarnung alle Geldscheine im Wert von umgerechnet mehr als 1,37 Euro für ungültig erklärt - mehr als vier Fünftel des im Umlauf befindlichen Bargelds. Insbesondere Landwirte und die arme Bevölkerung litten unter den strikten Regeln, unter denen das wertlose Geld gegen neu entwickelte Scheine getauscht werden konnte.

Das indische Haushaltsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres./sun/DP/stb

(AWP)