Internationale Politik - Biden und Suga zeigen Geschlossenheit bei erstem Gipfeltreffen

Präsident Joe Biden und der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga haben bei ihrem Gipfeltreffen eine gemeinsame Front gebildet, um einem zunehmend selbstbewussten China zu begegnen.
17.04.2021 09:34
Der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga.
Der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga.
Bild: imago images / Kyodo News

"Wir haben uns verpflichtet zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen aus China anzunehmen und Themen zu begegnen wie dem Ostchinesischen Meer, dem Südchinesischen Meer sowie Nordkorea, um die Zukunft eines freien und offenen Indo-Pazifiks zu gewährleisten," sagte Joe Biden auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag im Weissen Haus. China stand ganz oben auf der Tagesordnung. Japan spielt eine zentrale Rolle bei den Bemühungen der USA, Peking entgegenzutreten.

Die beiden Staatsoberhäupter besprachen auch Taiwan. Yoshihide Suga bekräftigte "die Wichtigkeit von Frieden und Stabilität in der Strasse von Taiwan." China beansprucht die selbstverwaltete Insel für sich und übt wachsenden militärischen Druck auf Taiwan aus.

Andere dringende Anliegen bei den Gesprächen waren Chinas festerer Griff auf Hongkong und sein hartes Durchgreifen gegen muslimische Uiguren in Xinjiang. Ausserdem planen die Vereinigten Staaten und Japan gemeinsam in Bereiche wie 5G, künstliche Intelligenz, Quantencomputer, Genomik und Halbleiter-Lieferketten zu investieren.

(Reuters)